Beschreibung der Studie

Astigmatismus (Hornhautverkrümmung des Auges) beeinflusst die Schärfentiefe des Auges vor allem durch seine Achslage, aber auch durch seine Stärke. Aufbauend auf einer bereits durchgeführten Studie wird der Einfluss von Astigmatismus auf den Nahvisus und die Lesefähigkeit bei Probanden mit implantierter Linse sowie die Sensibilität verschiedener Testmethoden evaluiert. Ziel der Studie ist es zu erforschen, welche Achslage und Stärke des Astigmatismus eine optimale Sehfähigkeit der Patienten mit implantierten Linsen hervorruft. Es erfolgen standardisierte Messungen mit Hilfe des Salzburg Reading Desk und des Frankfurt-Freiburg Contrast and Acuity Test.

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Studiendetails

Studienziel Einmalige Messungen des Nahvisus und Lesevisus unter Verwendung des Freiburg Acuity and Contrast Test (FrACT), dargestellt auf dem Salzburg Reading Desk (SRD). Als Prüfzeichen werden die Radner-Lesetafeln, Landolt-Ringe sowie E-Haken verwendet. Die Fernsehschärfe wird per Frankfurt Freiburg Contrast andAcuity Test System (FF-CATS) untersucht.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter der Probanden: zwischen 50 und 70 Jahren
  • Pseudophakie
  • monofokale asphärische IOL
  • Hornhautastigmatismus ≤ 0,75 (nur rectus und inversus)

Ausschlusskriterien

  • Legasthenie oder Analphabetismus
  • Komplikationen bei Katarakt-O, die Einfluss auf die postoperative Sehschärfe haben
  • Erkrankungen, die einen Einfluss auf die Sehfähigkeit haben
  • Hornhautastigmatismus > 0,75dpt
  • sphärische Fehlsichtigkeit über 2dpt
  • Trübung der brechenden Medien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Obwohl pseudophake Patienten die dynamische Brechkraftänderung der Linse (Akkommodation) nicht mehr beherrschen, ist dennoch ein gewisses Nahsehen, aufgrund der sog. Pseudoakkommodation, gegeben. Unter der Pseudoakkomodation werden verschiedene Effekte zusammengefasst, die sich neben der physiologischen Linsenveränderung auf die Nahsicht auswirken; Hornhautaberrationen, Pupillengrößenänderungen, Konvergenz der Auge bei Nahsicht etc. Einen bedeutenden Einfluss stellt der Astigmatismus dar, der sich in bestimmter Stärke und Richtung günstig auf den Nahvisus bei pseudophaken Patienten auswirken kann. Diesen Umstand möchten wir mittels standardisierter Messungen mit Hilfe des Salzburg Reading Desk und des Frankfurt-Freiburg Contrast and Acuity Test evaluieren. Dabei werden Patienten, die eine monofokale Linse nach Katarakterkrankung implantiert bekommen haben auf ihren Nahvisus und Lesefähigkeit geprüft. Um einen Astigmatismus zu simulieren, werden verschiedene Zylindergläser mit unterschiedlichen Achsenorientierungen und Stärken in eine Messbrille integriert.

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