Beschreibung der Studie

Viele Menschen leiden unter Stress und Schlafstörungen und Knirschen nachts mit den Zähnen. Langfristig können sich daraus chronische Kiefer- und Gesichtsschmerzen entwickeln. Der genaue Zusammenhang zwischen Schlafstörungen, Zähneknirschen und Gesichtsschmerz ist bislang noch wenig untersucht. Hinreichend bekannt ist jedoch, dass sich eine verbesserte Stressbewältigung positiv sowohl auf Schlafqualität als auch auf die Schmerzverarbeitung auswirkt. Ziel der Studie ist es, den Zusammenhang zwischen Zähneknirschen, chronischem Gesichtsschmerz und Schlafstörungen zu untersuchen sowie die Wirksamkeit einer stressreduzierenden Behandlung im Sinne der MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) zu klären.

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Studiendetails

Studienziel Hauptzielgröße ist der Bruxismus Index, der prä- und post-interventionem mittels Grindcare-Gerät und EMG-Ableitung in der Polysomnographie erhoben wird.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie, Minazer Forschungsförderprogramm "MAIFOR"

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lebensalter mindestens 18 Jahre, Patienten mit chronischen Kiefer- und Gesichtschmerzen mindestens seit 3 Monaten, Patienten mit Schlafstörungen, Patienten mit Parafunktionen, beidseits erhaltene Stützzonen im Gebiss, kein Vorhandensein von okklusalen Triggern, gute Compliance, ausreichende Deutschkenntnisse, keine Medikation mit analgetischen und/ oder psychotropen Medikamenten (bzw. Absetzen min. 3 Wochen vor Studienbeginn)

Ausschlusskriterien

  • Lebensalter < 18 Jahre,
  • Vorhandensein okklusaler Trigger bzw. Störfaktoren, keine gute Compliance,
  • keine ausreichenden Deutschkentnisse,
  • missbräuchlicher Alkoholkonsum oder Alkoholabhängigkeit, exzessiver Nikotinkonsum oder andere Suchterkrankungen,
  • Patienten mit manifester schlafassoziierter Atemstörung, Patienten mit neurologischen Erkrankungen,
  • Patienten mit schwerwiegender psychiatrischen Erkrankungen, Patienten mit einer totalprothetischen Versorgung bzw. Zahnlosigkeit, Einnahme zentral wirksamer Medikamente Koanalgetika und oder psychotroper Medikamente

Adressen und Kontakt

Praxis, Mainz und Umgebung

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Im Rahmen einer interdisziplinären prospektiven klinischen Studie sollen bei Patienten mit chronischen Kiefer- und Gesichtsschmerzen, Parafunktionen und Schlafstörungen/ nicht erholsamen Schlaf subjektive und im Schlaflabor objektivierbare Schlafparameter erhoben werden. Damit soll zur Klärung der Frage, ob eine weitere Differenzierung innerhalb dieses Patientenkollektivs anhand von Schlafparametern möglich ist, beigetragen werden. Es soll weiterhin untersucht werden, ob eine Achtsamkeitsbasierte gruppentherapeutische Behandlung zu einer Verändernung des Parameters Schmerz führt - mit dem übergeordneten Ziel, ein differentiertes interdisziplinäres Behandlungskonzept für diese Patientengruppe zu entwickeln.

Quelle

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