Beschreibung der Studie

Morbus Parkinson ist eine zunehmend häufige chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems mit Einschränkungen durch motorische und nicht-motorische Symptome. Aufgrund der Vielfalt der Symptome, des Fortschreitens der Erkrankung oder der Schwankungen einzelner Symptome im Tages- oder Wochenverlauf ist eine umfassende Betreuung durch einen Facharzt für Neurologie sowie einem ganzheitlichen Therapeutenteam aus Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden notwendig. Die bisherige Versorgung von Patienten mit Morbus Parkinson war oft unzureichend: Patienten mussten lange auf einen Termin warten, bekamen nur einen Termin pro Quartal bei ihrem niedergelassenen Neurologen oder die Wartezeiten für Spezialambulanzen, z. B. in der Uniklinik sind lang. Somit konnte oftmals nicht rasch auf notwendige therapeutische Änderungen eingegangen werden und Patienten waren nicht optimal versorgt. Konnte der niedergelassene Neurologe nicht rasch genug reagieren, war in einzelnen Fällen durch die rasche Verschlechterung von Symptomen gar eine Krankenhauseinweisung notwendig. Durch eine engere Zusammenarbeit und Verzahnung von stationären und ambulanten Versorgungsmöglichkeiten soll nun eine Verbesserung der Lebensqualität und Beweglichkeit von Patienten mit Morbus Parkinson erzielt werden. Die betreuten Patienten werden im Rahmen des Kölner Parkinson-Netzwerkes engmaschig von einem Facharzt für Neurologie und einem Parkinson-Pfleger aus dem Zentrum für Bewegungsstörungen der Uniklinik Köln begleitet. Durch eine verbesserte Kommunikation mit niedergelassenen Fachärzten und raschere Anpassung auf Verschlechterungen des Patientenzustandes soll eine optimierte Versorgung der Parkinson-Patienten gewährleistet werden.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung der Lebensqualität zur baseline und nach sechs Monaten durch einen Fragebogen (Parkinson's Disease Quality of life questionnaire (PDQ-39))
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Zur Rose Pharma GmbH

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten männlichen und weiblichen Geschlechts mit klinischer Diagnose eines Idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS)
  • Patienten im Alter zwischen 25 und 85 Jahren mit guten Deutschkenntnissen
  • Patienten müssen einwilligungsfähig sein und eine Einwilligungserklärung unterschreiben

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die an einer anderen, die Kognition beeinträchtigenden Erkrankung leiden (bspw. vaskuläre Ereignisse, Tumoren, etc.)
  • Patienten mit Depression (BDI>30 Punkte) und/oder Demenz (PANDA < 14 Punkte)
  • Zu erwartende Incompliance in der Teilnahme an der Studie

Adressen und Kontakt

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Morbus Parkinson ist eine zunehmend häufige chronisch neurodegenerative Erkrankung des höheren Lebensalters mit schwerer Behinderung durch motorische und nicht-motorische Symptome. Ziel dieses Projektes ist, durch die enge Zusammenarbeit und Verzahnung von stationären und ambulanten Versorgungsmöglichkeiten soll eine Verbesserung der Lebensqualität und Beweglichkeit von Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) erzielt werden. Die eingeschlossenen Patienten werden im Rahmen des Kölner Parkinson-Netzwerkes federführend durch einen Facharzt für Neurologie aus dem Zentrum für Bewegungsstörungen der Uniklinik Köln und begleitend von einer Parkinson-Schwester engmaschig betreut. Durch eine verbesserte Kommunikation mit niedergelassenen Fachärzten und raschere Anpassung auf Verschlechterungen des Patientenzustandes soll eine optimierte Versorgung der Parkinson-Patienten gewährleistet werden. Es werden unterschiedliche Skalen zu motorischen und nichtmotorischen Symptomen der Parkinsonschen Erkrankung erhoben und die Lebensqualität der Patienten evaluiert. Hierdurch soll dokumentiert werden, ob sich durch die individualisierte, dynamische Betreuung von Patienten im Rahmen des Parkinson-Netzwerkes eine optimierte Versorgung der Patienten erreichen lässt.

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