Beschreibung der Studie

Soja-Produkte, wie Sojamilch oder Tofu, enthalten sogenannte Isoflavone. Diese Isoflavone werden auch häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Gehalt an Soja-Isoflavonen werden für Frauen in den Wechseljahren als natürliche und nebenwirkungsarme Alternative zur Hormonersatztherapie beworben. Mit Hinweis auf die Bevölkerung asiatischer Länder wird eine gesundheitsfördernde Wirkung dieser Verbindungen angenommen. Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit mit Östrogen, einem der weiblichen Sexualhormone, können Isoflavone im Körper ähnlich wie dieses Hormon wirken und so möglicherweise Wechseljahresbeschwerden (wie Hitzewallungen und Schlafstörungen), Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Da ein großer Anteil der Soja-Isoflavone mit Blutfetten transportiert wird, soll bei postmenopausalen Frauen untersucht werden, ob der Fettgehalt der Nahrung einen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Soja-Isoflavone im Körper hat.

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Studiendetails

Studienziel Isoflavon-Plasmakonzentrationen (LC-MS/MS), wöchentlich
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 12
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Postmenopausale Frauen unter 75 Jahren; mittlerer BMI 25 kg/m2; Nichtraucher; Probanden, die in schriftlicher Form ihr Einverständnis zur Teilnahme an der Studie gegeben haben

Ausschlusskriterien

  • Frauen mit Hormonersatztherapie; Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren; Probanden mit schwerwiegenden Erkrankungen, welche die Nährstoffresorption, Verdauungsfunktion, Verstoffwechselung oder Ausscheidung betreffen; Probanden, die in den zurückliegenden 3 Monaten Supplemente oder Medikamente einnahmen, die zu bestimmende Parameter beeinflussen können; Probanden, von denen zu erwarten ist, dass sie sich nicht compliant verhalten

Adressen und Kontakt

Max Rubner-Institut, Karlsruhe

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Häufig gestellte Fragen

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Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Gehalt an Soja-Isoflavonen (IF) werden für die Zielgruppe der postmenopausalen Frauen als natürliche und nebenwirkungsarme Alternative zur Hormonersatztherapie beworben. Mit Hinweis auf die Bevölkerung asiatischer Länder wird eine gesundheitsfördernde Wirkung dieser Verbindungen postuliert. Die wissenschaftliche Datenbasis ist jedoch sehr widersprüchlich. Voraussetzung für die Wirkung von IF ist deren Bioverfügbarkeit, die u.a. durch die Konjugation an Zucker und möglicherweise durch Lipoproteine beeinflußt wird. Deshalb soll in einer Kurzzeit-Intervention (randomisiert, kontrolliert, cross-over Design) mit biokinetischen Untersuchungen geklärt werden, ob eine hohe Aufnahme von Nahrungsfett die Bioverfügbarkeit von Isoflavonen in postmenopausalen Frauen erhöht. Hierzu erhalten die Versuchsteilnehmerinnen (gesund, normalgewichtig, Nichtraucher) über einen Zeitraum von 4 Wochen kontrollierte Diäten mit unterschiedlichem Fettgehalt, sowie ein IF-Präparat bzw. Placebo. Am Ende jeder Versuchswoche werden zusätzlich biokinetische Untersuchungen zur IF-Aufnahme durchgeführt.

Quelle

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