Beschreibung der Studie

Nach wie vor gibt es wenig gesicherte Daten zur Bedeutung von Lebensstilfaktoren, genetischen und immunologischen Faktoren hinsichtlich der Anfälligkeit für Atemwegsinfekte. In der vom Bundesministerium für Forschung und Technologie finanzierten epidemiologischen Studie mit dem Akronym „AWIS“ (Atemwegsinfektanfälligkeitsstudie) soll bei ca. 30.000 Bewohnern von Freiburg sowie dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zunächst die Häufigkeit von Atemwegsinfekten in der deutschen Bevölkerung ermittelt werden. Anschließend sollen Gruppen von Personen mit vielen Atemwegsinfekten und solche mit wenigen Infekten hinsichtlich einer Reihe von Faktoren (Lebensstil, genetische und immunologische Faktoren) miteinander verglichen werden um etwaige Risikofaktoren für Atemwegsinfektanfälligkeit zu identifizieren.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Anteil an Personen in der Bevölkerung mit häufigen und/oder schwerwiegenden Atemwegsinfekten unklarer Ursache
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Für die Screening-Studie (Stufe 1): 20-70 Jahre, ausreichende Deutschkenntnisse, um Fragebogen zu verstehen und auszufüllen, Einwohner von Freiburg oder Breisgau/Hochschwarwald, Zustimmung zur Teilnahme an der Querschnittstudie.
  • Für die eingebettete Ergänzungsstudie (Stufe 2): siehe oben für Stufe 1, Bereitschaft, eine Speichelprobe zur Gewinnung genomischer DNA bereitzustellen, 2) Einverständnis, dass Studienschwester behandelnden Arzt bezüglich der Verifizierung des Infektanfälligkeitsstatus kontaktieren darf, 3a) Zugehörigkeit zu der Gruppe mit den höchsten 7.5% des Atemwegsinfektanfälligkeitscores (Gruppe 1), 3b) Zugehörigkeit zu der Gruppe mit den 40% niedrigsten Atemwegsinfektanfälligkeitsscores (Gruppe 2)

Ausschlusskriterien

  • Screening-Studie: Wohnhaft außerhalb Studienregion, unzureichende Deutschkenntnisse, fehlendes Einverständnis. Ergänzungsstudie: wie zuvor, Vorliegen definierter Komorbiditäten, fehlendes Einverständnis für die Ergänzungsstudie, nicht relevanter Atemwegsinfektanfälligkeitsscore

Adressen und Kontakt

Centrum für Chronische Immundefizienz, Freiburg im Breisgau

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Freiburg im Breisgau via E-Mail verschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Nach wie vor gibt es wenig gesicherte Daten zur Relevanz von Lebensstilfaktoren, genetischen und immunologischen Faktoren hinsichtlich der Anfälligkeit für Atemwegsinfekte. In der vom BMBF-finanzierten populations-basierten Querschnittsstudie mit dem Akronym „AWIS“ (Atemwegsinfektanfälligkeitsstudie) soll bei ca. 30.000 Bewohnern von Freiburg sowie dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zunächst die Häufigkeit von Atemwegsinfekten in der deutschen Bevölkerung ermittelt werden, um Subgruppen (n=750 Personen mit vielen/schwerwiegenden Atemwegsinfekten und n=750 Personen mit wenigen Atemwegsinfekten) identifizieren zu können, die sich durch viele/schwerwiegende Infekte bzw. eine geringe Infektneigung auszeichnen. Sich auf diese Subgruppen konzentrierende Folgeprojekte dienen dann der Identifizierung von Faktoren, die zu den inter-individuellen Unterschieden in der Infektneigung beitragen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.