Beschreibung der Studie

Bei der Kombination aus Magnet Resonanz Tomographie (MRT) und Single-Photo-Emission Tomography (SPECT) bzw. Positron Emission Tomography (PET) handelt es sich um neue Bildgebungsverfahren mit der tumoröse und entzündliche Veränderungen auf Ebene des Stoffwechsels dargestellt werden können. Beide Verfahren können mit hoher Auflösung früheste entzündliche Veränderungen des Knochenstoffwechsels (SPECT) und der Gelenkweichteile (PET) der Fingergelenke von Patienten mit Rheumatoider Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankung, erfassen. In dieser Studie soll durch die gleichzeitige und deckungsgenaue Anfertigung von PET, SPECT und MRT-Bildern geklärt werden, welcher Zusammenhang zwischen Veränderungen der Gelenkstruktur (z.B. entzündliche Verdickung der Gelenkschleimhaut oder Knochenschaden) und den Stoffwechselveränderungen besteht. Mit einer Verlaufskontrolle soll geklärt werden welche Veränderungen unter antirheumatischer Therapie auftreten. Die geplanten Untersuchungen sollen neuartige Einblicke in die Entstehung und den Verlauf der Gelenkzerstörung bei der Rheumatoiden Arthritis ermöglichen. Langfristiges Ziel ist es Risikopatienten für eine Gelenkzerstörung besser zu erkennen und damit eher einer geeigneten Therapie zuzuführen.

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Studiendetails

Studienziel Ausmaß der Veränderung der entzündlichen Gelenkveränderungen in der hybrid MR-PET, bzw. SPECT zum zweiten Untersuchungszeitpunkt ( 6 Monate unter antirheumatischer Therapie).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erstdiagnose RA nach den 2010 American College of Rheumatology (ACR)/European Leauge Against Rheumatism (EULAR) Klassifikationskriterien, Krankheitsdauer < 6 Monate, Befall mindestens eines Metacarpophalangealgelenkes oder eines proximalen Interphalangealgelenkes

Ausschlusskriterien

  • Eine signifikante Begleiterkrankung inklusive Krebserkrankung oder eine frühere
  • Krebserkrankung in den letzten 5 Jahren (ausgenommen sind Basalzell- und
  • Plattenepithelkarzinome und in situ Zervixkarzinom)
  • Dekompensierte Herzinsuffizienz, ein Myokardinfarkt in den letzten 12 Monaten, ein
  • unkontrollierter Hypertonus, eine instabile Angina pectoris,
  • Schwere pulmonale
  • Erkrankung
  • HIV oder anderes Immundefizienzsyndrom oder ein rheumatische
  • Erkrankung außer RA, oder eine Demyelinisierungserkrankung des ZNS oder eine Multiple
  • Lebendimpfstoffe innerhalb der letzten 4 Wochen vor dem Screening
  • Intraartikuläre Injektionen mit Glucokortikosteroiden (> 10 mg Prednison oder Äquivalent)
  • innerhalb der letzten 4 Wochen vor dem Screening an der zu untersuchenden Hand
  • Aktive akute oder chronische Infektion (z.B. Hepatitis A, B, C) oder eine andere zugrunde liegende Erkrankung, die für Infektionen
  • prädisponiert (z.B. Beinulcera, fortgeschrittener Diabetes mellitus)
  • Nierenerkrankung (Kreatinin 175 µmol/l, GFR< 30mg/dl),
  • Leberzirrhose oder – fibrose , abnormale Leberfunktion (AST, GGT, ALT ≥ 2-fach oberhalb
  • der Norm)
  • Psychiatrische Erkrankung, die das Verständnis des Studienprotokolls einschränkt
  • Schwangere oder stillende Frauen
  • Kontraindikationen einer MRT-Untersuchung, wie z.B. Herzschrittmacher, Platzangst,etc.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Düsseldorf Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der Kombination aus Magnet Resonanz Tomographie (MRT) und Single-Photo-Emission Tomography (SPECT) bzw. Positron Emission Tomography (PET) handelt es sich um neue hybride Bildgebungsverfahren mit der tumoröse und inflammatorische Pathologien auf molekularer Ebene dargestellt werden können. Beide Verfahren können mit hoher Auflösung früheste entzündliche Veränderungen des Knochenstoffwechsels (SPECT) und der Gelenkweichteile (PET) der Fingergelenke von RA Patienten erfassen. In dieser Studie soll durch die simultane Registrierung von PET und SPECT mit MRT-Bildern und Verlaufsuntersuchungen geklärt werden, welche morphologischen Veränderungen mit den funktionellen Pathologien korrelieren und welche Veränderungen unter antirheumatischer Therapie auftreten. Die geplanten Untersuchungen sollen neuartige Einblicke in die Pathogenese und den Verlauf der Gelenkdestruktion bei der RA ermöglichen. Langfristiges Ziel ist es Risikopatienten besser zu identifizieren und damit eher einer krankheitsmodifzierenden Therapie zuzuführen.

Quelle

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