Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Atemmuskelkraft, gemessen durch mitarbeitsunabhängige Verfahren bei Patienten mit Systemischer Sklerose im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen eingeschränkt ist.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Unterschied des TwPmo (twitch mouth pressure) bei Patienten mit Systemischer Sklerose im Vergleich zu gesunden Normalpersonen. Messmethode: Mundverschlussdruckmessung nach bilateraler anteriorer Magnetstimulation des N. phrenicus (TwPmo) (Kabitz et. al Respir Physiol Neurobiol. 2007 Jun 15;156(3):276-82.)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Ihr ganz persönlicher Sklerodermie-Studienberater

Über 10.000 Patienten und Angehörige erhalten über den Studienberater aktuelle und passende Studien per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

  • Neue Behandlungen entdecken
  • Keine Chance verpassen
  • Wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten:
  • die gesicherte Diagnose einer Systemischen Sklerose (nach ACR-Kriterien)
  • Gesunde Kontrollpersonen:
  • lungenfunktioneller Normalbefund

Ausschlusskriterien

  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Thoraxdeformitäten
  • COPD
  • respiratorische Infekte
  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher
  • AICD
  • sonstige elektronische Implantate im Kopf/Hals Bereich
  • Schweres obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom

Adressen und Kontakt

Abteilung Pneumologie, Freiburg

Ansprechpartner: Dr. David Walker

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Häufig gestellte Fragen

Die Systemische Sklerose ist eine fibrosierende Erkrankung die mit einer inadäquaten Anhäufung von kollagenem Bindegewebe einhergeht. Von höchster prognostischer Relevanz ist bei Patienten mit Systemischer Sklerose die pulmonale Morbidität. Es konnte gezeigt werden, dass Pulmonale Hypertonie und Lungenfibrose hauptverantwortlich für die Krankheits-assoziierte Mortalität sind. Neben der Lunge zeigt sich typischerweise ein Befall des Gastrointestinaltraktes, der Haut und Gefäße. Bei einer nicht geringen Anzahl der Patienten kommt es auch zu einer Beteiligung der Skelettmuskulatur. Insbesondere bei Patienten mit manifester Speiseröhren- und ausgeprägter Hautbeteiligung ist eine Myopathie häufig anzutreffen. Es ist jedoch bisher unklar, ob diese Skelettmuskelbeteiligung auch die Atemmuskulatur betrifft. In der vorliegenden Studie soll nun geklärt werden, in wie weit es bei Patienten mit Systemischer Sklerose zu einer Einschränkung der Atemmuskelfunktion kommt und ob diese mittels der vorgesehenen mitarbeitsabhängigen und -unabhängigen Messmethoden Techniken (insbesondere mittels der so genannten Twitch Drücke) nachgewiesen werden kann.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien