Beschreibung der Studie

Der künstliche Ersatz des Hüftgelenks ist ein etabliertes Behandlungsverfahren bei Coxarthrose oder Hüftkopfnekrose. Mit den aktuellen Standardprothesen können gute Langzeitergebnisse erzielt werden. Derzeit kann man mit einer durchschnittlichen Haltbarkeit des künstlichen Gelenkersatzes von etwa 15 Jahren rechnen. Die sich anschließende Wechseloperation stellt jedoch aufgrund des bestehenden Knochendefekts für den behandelnden Arzt nach wie vor eine Herausforderung dar. Bei der zementfreien Spiron Prothese (Fa. K-Implant, Garbsen, Deutschland) handelt es sich um eine konische, selbstschneidende Schraube, welche nach Entfernung des Hüftkopfes ausschließlich im Schenkelhals verankert wird. Sie unterscheidet sich somit wesentlich von Standardprothesen bei deren Implantation der Oberschenkelhals entfernt wird und die Verankerung im Schaftbereich des Oberschenkelknochens stattfindet. Die Spiron Prothese wurde unter anderem entwickelt, um bei der Implantation einer Hüftprothese möglichst wenig Knochensubstanz zu schädigen und möglichst viel Knochenmasse für mögliche Wechseloperation zu erhalten. Sie wird daher bei Patienten/-innen eingesetzt, die aufgrund des vergleichsweise jüngeren Lebensalters mit einer Wechseloperation rechnen müssen. Biomechanische Studien und finite Elementanalysen haben eine proximale natürliche Krafteinleitung und eine nur geringfügige Verminderung der Knochenelastizität am Oberschenkel verglichen mit Standardschäften gezeigt. Im Rahmen dieser prospektiven nicht interventionellen monozentrischen Studie sollen Patientenzufriedenheit, Schmerzlinderung, Hüftgelenksfunktion und Lebensqualität als primärer Endpunkt bzw. Häufigkeit aseptischer Prothesenlockerungen und Revisionsoperationen als sekundärer Endpunkt untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Ein Jahr postoperativ werden folgende primären Endpunkte bewertet: Patientenzufriedenheit: neunstufige Skala; Schmerzlinderung: Visuelle-Analog-Skala; Hüftgelenkfunktion: Harris-Hip-Score, Oxford-Hip-Score; Lebensqualität: SF 36, EQ-5D; Radiologische Beurteilung: Beckenübersichtsaufnahme und axiale Hüftaufnahme
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Johannes Wesling Klinikum Minden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • primäre oder sekundäre Coxarthrose, Femurkopfnekrose

Ausschlusskriterien

  • pathologische Hüftgeometrie (kurzer Schenkelhals, CCD-Winkel>150° oder CCD-Winkel<120°), destruierter oder in der Kontinuität nicht erhaltener Schenkelhals, laufende Chemotherapie, manifeste Osteoporose, Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Johannes Wesling Klinikum, Minden

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Häufig gestellte Fragen

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Prospektive Untersuchung zum klinischen, radiologischen und subjektiven Ergebnis nach totalen Hüftgelenkersatz mit der zementfreien Schenkelhalsschraubenprothese Typ Spiron

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