Beschreibung der Studie

Bis zu 29% aller Patienten leiden nach einer Eröffnung des Brustbeins (während einer Herzoperation) an Wundheilungsstörungen. Diese Komplikation ist mit einem hohen Leidensdruck und auch mit einem hohen Risiko eines fatalen Ausgangs verknüpft. Durch den Einsatz eines gentamycinhaltigen Kollagenschwamms (GentaColl; Resorba) vor dem Verschluß des Sternums wird eine lokale Antibiotikakonzentration aufgebaut. Diese soll die Ausbreitung von potentiellen Keimen unterbindet und damit das gefährliche Krankheitsbild verhindern.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt: reduzierte Inzidenz des Auftretens von Mediastinitis innerhalb von 30 Tagen nach der Herz-OP mit medianer Sternotomie bei der Anwendung von GentaColl. Einteilung der Wundheilungsstörungen entsprechend der CDC-Klassifikation (Horan et al. 1992)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Resorba Wundversorgung GmbH&Co.KG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • elektive Herzoperation mit medianer Sternotomie

Ausschlusskriterien

  • Notfall-OP
  • Transplantation
  • Endokarditis

Adressen und Kontakt

Herzzentrum Dresden Universitätsklinik, Klinik für Herzchirurgie, Dresden

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Das Auftreten einer tiefen Wundheilungsstörung nach einer medianen Sternotomie ist eine ernst zu nehmende Komplikation einer Herzoperation. Zwischen 0,25 und 29% der Patienten entwickeln im frühen postoperativen Verlauf eine Wundheilungsstörung, zwischen 10 und bis zu 29% dieser Patienten versterben im nachvolgenden Verlauf (Lepelletier 2005). Durch den Einsatz des genatmycinhaltigen Kollagenschwamm (Resorba) soll eine Reduktion der Inzidenz der tiefen Wundheilungsstörungen eintreten. Ebenso wird eine Verringerung des postoperativen Aufenthalts in-hospital und auf der ITS erwartet.

Quelle

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