Beschreibung der Studie

Die FAO ist bestrebt den Einfluss von „Trials of Improved Practices (TIPs)“ zu dokumentieren, gelernte Lektionen anzuwenden, um zukünftig Projektansätze zu verbessern und Ressourcenverteilung besser zu priorisieren. Die FAO ist allerdings keine Forschungseinrichtung und hat deshalb die Justus-Liebig-Universität Gießen angefragt, den TIPs Ansatz im Rahmen laufender FAO Ernährungssicherungsprojekte zu evaluieren, hier im Rahmen des FAO/FICA Projektes in Malawi. Als Ergebnis wird erwartet, dass die Effektivität des Projektansatzes zur Verbesserung des Ernährungsstatus von Säuglingen und Kleinkindern unter zwei Jahren basierend auf der Förderung lokal verfügbarer und bezahlbarer Lebensmittel belegt ist.

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Studiendetails

Studienziel Der Height for Age Z-Score (HAZ) (Körpergröße im Verhältnis zum Alter-Z-Score) von Kindern unter zwei Jahren wird steigen, sobald die TIPs Empfehlungen local verfügbar sind und angenommen wurden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 2400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Food and Agriculture Organization

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Haushalte mit Kindern unter zwei Jahren

Ausschlusskriterien

  • Haushalte ohne Kinder unter zwei Jahren

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Unterernährung ist immer noch eine große Herausforderung in den Entwicklungsländern. Kinder zwischen 0 und 23 Monaten sind die am meisten gefährdete Gruppe mit der höchsten Inzidenz an Mortalität und Morbidität. Die Förderung einer nährstoffreichen Ernährung basierend auf regionalen Lebensmitteln ist essentiell für die Verbesserung des Ernährungsstatus junger Kinder. Um die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern zu verbessern, unterstützt die FAO den nachhaltig prägenden Forschungsansatz „Trials of Improved Practices (TIPs)“. TIPs hilft dabei, Präferenzen und Möglichkeiten einer Familie, sowie Hürden bezüglich der Beikosternährung zu verstehen. Der „Malawi Demographic Health Survey“ von 2010 erfasste eine nationale Stuntingprävalenz von 47,1%. Forschungen zeigen, dass Stuntingraten nach 6 Lebensmonaten ansteigen, wenn die meisten Kinder Beikost bekommen. Die FAO wird daher in 2 Verwaltungsbezirken Malawis TIPs durchführen, gefolgt von einer breit gefächerten Informationskampagne zur Verhaltensänderung. Vor der Durchführung des TIPs wird eine Basisuntersuchung stattfinden, die die Ernährungssicherheit von Familien mit Kindern unter zwei Jahren in der FAO Projektregion erfasst. Die Verhaltensänderungs-Kommunikationsstrategien, welche während des TIPs Prozesses identifiziert werden, werden anschließend in den bereits vorher von der FAO definierten Interventionsregionen implementiert. Um die Auswirkung der Intervention zu evaluieren, wird nach mindestens 18 Monaten der Intervention eine Querschnittsanalyse durch ein Forschungsteam durchgeführt. Der primäre Endpunkt, der gemessen ist: mittlere Height-for-Age Z-Scores (HAZ). Die sekundären Endpunkte sind Vitamin A Mangel, Eisenmangel und Verhaltensänderung. Die Methoden der Datenerfassung beinhalten anthropometrische Messungen, Fragebögen, kapillare Blutproben und Fokusgruppendiskussionen. Die statistische Analyse wird vorrangig mögliche Unterschiede des mittleren HAZ in den Intervention und Kontrollregionen vergleichen. Die Studie wird ebenfalls umgesetzt in Kambodscha - IMCF Cambodia.

Quelle

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