Beschreibung der Studie

Die rheumatoide Arthritis (RA) zählt zu chronischen Erkrankungen, die mit einer größeren Häufigkeit von Depression einhergehen. Die Angaben zu Depression als Erkrankung schwanken, je nach Messmethode, zwischen 10 und 45%. Bisher gibt es kein Messinstrument (Fragebogen), welches für diese Erkrankung bei Patienten mit RA geprüft wurde. Dies ist Ziel dieser epidemiologischen Studie. Mit dem geprüften Fragebogen soll dann die tatsächliche Häufigkeit von Depression bei RA-Patienten in Deutschland geprüft werden. Das Projekt besteht aus zwei Teilen. Die Erste Phase VADERA I dient der Prüfung von standardisierten Fragebögen zu Depression bei Patienten mit RA. VADERA II ermittelt die Häufigkeit einer Depression bei Patienten mit RA Durch die gleichzeitige Erfassung von Krankheitsaktivität, anderen Erkrankungen und eingenommenen Medikamenten-Klassen wird versucht, Zusammenhänge zu erkennen.

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Studiendetails

Studienziel Teil I: Validierung eines Depressionsscores (WHO-5 = 5 Fragen nach dem Wohlbefinden der Weltgesundheitsorganisation WHO, PHQ-9 = Patientengesundheitsfragebogen Depression mit 9 Fragen, BDI-II = Beck's Depressions-Inventar) für die Rheumatoide Arthritis
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Roche Pharma AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gesicherte Rheumatoide Arthritis

Ausschlusskriterien

  • gesicherte Depression, sekundäres Schmerzsyndrom (Fibromyalgie) im zweiten Studienteil

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Projekt besteht aus zwei Teilen mit entsprechenden Fragestellungen und Zielen. Die Erste Phase oder VADERA I soll ein geeignetes Messinstrument (Fragebogen) zur Erfassung von Depression bei der rheumatoiden Arthritis validieren. Es ist wichtig, die somatische Komponente der Grundkrankheit und Komorbiditäten aus den Antworten auszuschließen. Daher wurden der PHQ-9, der BDI-II und der WHO-5 als standardisierte Fragebögen zur Selbsteinschätzung durch den Patienten ausgewählt, weil diese bereits bei anderen Erkrankungen die somatischen Einflüsse minimieren bzw. nahezu ausschließen. Die Ergebnisse dieser Fragebögen zur Selbsteinschätzung werden in Beziehung zum Ergebnis eines standardisierten Patienteninverviews (MADRS) gesetzt. Hypothetisch besteht ein Einfluss einer Depression auf die Scores zur Beurteilung der Krankheitsaktivität (DAS28, CDAI, SDAI). Dieser Einfluss wird messbar, wenn parallel zu den Scores nach Depression aktiv geschaut wird und ein Zusammenhang hergestellt werden kann. Die zweite Phase oder VADERA II prüft mittels validiertem Bogen die Häufigkeit einer Depression bei RA und soll erstmals an einem repräsentativen Patientenkollektiv Aussagen dazu treffen. Gleichzeitig wird durch die Erfassung von Krankheitsaktivität, Komorbiditäten und Medikamenten-Klassen versucht, Korrelationen herzustellen.

Quelle

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