Beschreibung der Studie

Viele Betroffene mit rheumatoider Arthritis bekommen im Verlauf ihrer Erkrankung eine Depression. Eine Depression kann die Gelenkentzündung verschlechtern und sollte in jedem Fall behandelt werden. Ziel der Studie ist es, einen Fragebogen zu entwickeln, um Betroffene mit rheumatoider Arthritis und Depression rechtzeitig erkennen zu können. Die Studie findet deutschlandweit statt. Es werden 1300 Patienten daran teilnehmen.

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Behandlung während der Studie

Im Rahmen der Studie füllen Sie 3 unterschiedliche Fragebögen aus. Anschließend führen Sie ein Gespräch mit einem Arzt. Ihre eigene Einschätzung, die ärztliche Meinung und das Ergebnis der 3 Fragebögen werden anschließend verglichen. Der Fragebogen der am ehesten die eigene Einschätzung und die des Arztes wiederspiegelt, wird in Zukunft als Standard-Fragebogen zur Diagnose einer Depression bei rheumatoider Arthritis verwendet. In einem zweiten Teil der Studie soll dieser Fragebogen verwendet werden, um die Häufigkeit einer Depression unter Betroffenen mit rheumatoider Arthritis zu ermitteln. Die Behandlung Ihrer rheumatoiden Arthritis wird von der Studie nicht beeinflusst. Sie nehmen Ihre Medikamente wie gewohnt weiterhin ein.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Studiendetails

Studienziel Teil I: Validierung eines Depressionsscores (WHO-5 = 5 Fragen nach dem Wohlbefinden der Weltgesundheitsorganisation WHO, PHQ-9 = Patientengesundheitsfragebogen Depression mit 9 Fragen, BDI-II = Beck's Depressions-Inventar) für die Rheumatoide Arthritis
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Roche Pharma AG

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer rheumatoiden Arthritis

Ausschlusskriterien

  • Depression
  • Schmerzsyndrom (Fibromyalgie)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Rheumatoide Arthritis-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Das Projekt besteht aus zwei Teilen mit entsprechenden Fragestellungen und Zielen. Die Erste Phase oder VADERA I soll ein geeignetes Messinstrument (Fragebogen) zur Erfassung von Depression bei der rheumatoiden Arthritis validieren. Es ist wichtig, die somatische Komponente der Grundkrankheit und Komorbiditäten aus den Antworten auszuschließen. Daher wurden der PHQ-9, der BDI-II und der WHO-5 als standardisierte Fragebögen zur Selbsteinschätzung durch den Patienten ausgewählt, weil diese bereits bei anderen Erkrankungen die somatischen Einflüsse minimieren bzw. nahezu ausschließen. Die Ergebnisse dieser Fragebögen zur Selbsteinschätzung werden in Beziehung zum Ergebnis eines standardisierten Patienteninverviews (MADRS) gesetzt. Hypothetisch besteht ein Einfluss einer Depression auf die Scores zur Beurteilung der Krankheitsaktivität (DAS28, CDAI, SDAI). Dieser Einfluss wird messbar, wenn parallel zu den Scores nach Depression aktiv geschaut wird und ein Zusammenhang hergestellt werden kann. Die zweite Phase oder VADERA II prüft mittels validiertem Bogen die Häufigkeit einer Depression bei RA und soll erstmals an einem repräsentativen Patientenkollektiv Aussagen dazu treffen. Gleichzeitig wird durch die Erfassung von Krankheitsaktivität, Komorbiditäten und Medikamenten-Klassen versucht, Korrelationen herzustellen.

Quelle

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