Beschreibung der Studie

Pilotstudie Ein Viertel aller Patienten klagt über Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten und Kapseln. Um das Schlucken zu erleichtern, werden insbesondere für Patienten mit Schluckbeschwerden Arzneimittel verändert. Dies kann zu schwerwiegenden klinischen Folgen führen (Wirkverluste und damit einhergehende Verschlechterung der Erkrankung, erhöhtes Potential für unerwünschte Arzneimittelwirkungen, etc.). Bisher wurde nicht untersucht, ob die Arzneiform (Kapseln vs. Tabletten) und die Tablettenform (rund, oval, oblong) bei Patienten mit Schluckstörungen einen Einfluss auf die Schluckbarkeit der Medikamente haben. Mit Hilfe dieser Studie sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie groß der Anteil von Patienten mit Schluckbeschwerden ist, der Tabletten und Kapseln schlucken kann. Im Speziellen möchten wir klären, ob die Arzneiform einen Einfluss auf die Schluckbarkeit von Arzneimitteln bei diesen Patienten hat. Zu diesem Zweck schlucken alle teilnehmenden Patienten 4-8 verschiede Placebo-Arzneiformen während einer Schluckuntersuchung. Ebenfalls soll herausgefunden werden, wie häufig Arzneiformen für Patienten mit Schuckbeschwerden verändert werden. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls geprüft, wie häufig die vorgenommenen Veränderungen nicht erlaubt sind bzw. möglicherweise schädlich sein können. Die Ergebnisse dieser Studie sollen somit dazu beitragen, geeignete Arzneiformen für diese Patienten zu erkennen und im Anschluss gezielt verordnen zu können.

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Studiendetails

Studienziel 1. Prävalenz dysphagischer Patienten, die feste orale Arzneimittel schlucken können 2. Optimale Arzneiform für Patienten mit Dysphagie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ≥ 18 Jahre
  • Schlaganfall- und Parkinsonpatienten
  • Chronische Arzneimitteltherapie mit mindestens einem Arzneimittel
  • Patienten mit positivem Daniels-Test oder Verdacht auf eine Schluckstörung während einer klinischen Untersuchung durch einen Logopäden und damit bestehende Indikation zu einer videoendoskopischen Untersuchung
  • Stationärer Aufenthalt im Bethanien Krankenhaus

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die nicht in der Lage sind, einfachen Instruktionen Folge zu leisten (Information durch einen Logopäden)
  • Patienten, die aus medizinischen Gründen nicht aufrecht positioniert werden können
  • Demenz mittleres und schweres Stadium (nach Beurteilung durch den Stationsarzt)
  • Patienten mit starker Somnolenz oder Delir
  • Patienten mit negativem Daniels-Test und bei denen nach einer klinischen Untersuchung
  • kein Verdacht auf eine Schluckstörung besteht
  • Patienten, die keinen Schlaganfall und keine Parkinson-Erkrankung haben

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schluckbeschwerden-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Pilotstudie Ein Viertel aller Patienten klagt über Schwierigkeiten beim Schlucken fester oraler Arzneiformen. Um das Schlucken zu erleichtern, werden insbesondere für dysphagische Patienten Arzneimittel modifiziert. Dies kann zu schwerwiegenden klinischen Folgen führen (Wirkverluste und damit einhergehende Verschlechterung der Erkrankung, erhöhtes Potential für unerwünschte Arzneimittelwirkungen, etc.). Bisher wurde nicht untersucht, ob die Arzneiform (Kapseln vs. Tabletten) und die Tablettenform bei dysphagischen Patienten einen Einfluss auf die Schluckbarkeit der Medikamente haben. Mit Hilfe dieser Studie sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie groß der Anteil dysphagischer Patienten ist, der feste orale Arzneiformen schlucken kann. Im Speziellen möchten wir klären, ob die Arzneiform einen Einfluss auf die Schluckbarkeit von Arzneimitteln bei dysphagischen Patienten hat. Zu diesem Zweck schlucken alle teilnehmenden Patienten 4-8 verschiede Placebo-Arzneiformen während einer Schluckuntersuchung. Ebenfalls soll herausgefunden werden, wie häufig Arzneiformen für dysphagische Patienten modifiziert werden. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls geprüft, wie häufig die vorgenommenen Modifikationen inadäquat sind. Die Ergebnisse dieser Studie sollen somit dazu beitragen, geeignete Arzneiformen für dieses Patientenkollektiv zu erkennen und im Anschluss gezielt verordnen zu können.

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