Beschreibung der Studie

Die Art und Qualität der Kommunikation zwischen Hausärzten und Patienten hat einen erheblichen Einfluss auf den Behandlungserfolg. In vielen Nationen, so auch in Deutschland, ist diese noch verbesserungsbedürftig. Mit dem vorliegenden Forschungsantrag soll in 2 Phasen ein speziell auf Hausärzte zugeschnittenes Interventionsprogramm entworfen (Phase 1) sowie in einer nachfolgenden randomisierten Studie (Phase 2) auf seine Effektivität überprüft werden. In der Feasibility-Phase (Phase 1) sollen sowohl mit Hausärzten als auch mit Patienten Fokusgruppengespräche geführt und die Anforderungen an Kommunikationstrainings festgelegt werden. Als Ergebnis soll ein maßgeschneidertes Kommunikationstraining für deutsche Hausärzte entwickelt, implementiert und in einer randomisierten Studie (Phase 2) auf dessen Wirksamkeit getestet werden. Die theoretische Basis dieser Intervention ist das international etablierte Four Habits Modell, das an die Bedingungen deutscher Primärversorgung adaptiert wird. Dieser theoretische Ansatz ist deshalb besonders geeignet, weil er durch die Aktivierung der vier nachfolgend genannten ärztlichen Schlüsselqualifikationen eine bessere Kommunikation fördert. Der Arzt erlernt die Fähigkeit, 1) ein Gespräch erfolgreich zu eröffnen und rasch eine Verbindung zum Patienten herzustellen, 2) die Sicht des Patienten zu eruieren, 3) empathisch und freundlich zu sein und 4) den Abschluss der Konsultation erfolgreich zu gestalten. Innerhalb einer randomisierten kontrollierten Studie soll die Qualität der ärztlichen Kommunikation vor und nach dem Training anhand von Videoaufnahmen der Arzt-Patienten-Gespräche durch geschulte Rater bewertet werden. Zeitgleich zu den Videoaufnahmen soll eine schriftliche Befragung der Patienten und der Hausärzte weitere Effekte des Kommunikationstrainings offenlegen.

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Studiendetails

Studienziel Erreichte Kommunikationsqualität gemessen mit dem Four Habits Coding Scheme (4HCS). Die Ergebnisse werden ermittelt, indem die aufgezeichneten Videos der Arzt-Patient-Gespräche von geschulten Ratern ausgewertet werden. Diese Messung findet einmalig während des Arzt-Patient-Kontaktes statt (Messzeitpunkt Videoevaluation).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien für Hausärzte: -Einverständnis zur Studienteilnahme
  • Bei Gemeinschaftspraxen müssen beide Ärzte der gleichen Studiengruppe angehören (also entweder nur Interventions- oder nur Beobachtungsgruppe).
  • Einschlusskriterien für die Patienten
  • Patient ist 18 Jahre oder älter
  • sämtliche Patienten, die an dem ausgewählten Tag zum Zeitpunkt T0 bzw. T1 in die Praxis kommen.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien für Patienten:
  • fehlendes oder nachträglich entzogenes Einverständnis
  • keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • eine klinische Situation, die die Befragung des Patienten nicht erlaubt (z.B. Demenz)
  • Patienten, die zum ersten Mal in der Praxis sind
  • Patienten, die keinen persönlichen Kontakt zum Arzt in Form einer Konsultation im Arztzimmer aufnehmen (z.B. nur Rezept abholen)
  • Zum Zeitpunkt T1 : Patienten, die bereits zum Zeitpunkt T0 befragt wurden.

Adressen und Kontakt

IFOM - Institut für Forschung in der Operativen Medizin Fakultät für Gesundheit (Department für Medizin) Lehrstuhl für Chirurgische Forschung Universität Witten/Herdecke, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Die Art und Qualität der Kommunikation zwischen Hausärzten und Patienten hat einen erheblichen Einfluss auf den Behandlungserfolg. In vielen Nationen, so auch in Deutschland, ist diese noch verbesserungsbedürftig. Mit dem vorliegenden Forschungsantrag soll in 2 Phasen ein speziell auf Hausärzte zugeschnittenes Interventionsprogramm entworfen (Phase 1) sowie in einer nachfolgenden randomisierten Studie (Phase 2) auf seine Effektivität überprüft werden. In der Feasibility-Phase (Phase 1) sollen sowohl mit Hausärzten als auch mit Patienten Fokusgruppengespräche geführt und die Anforderungen an Kommunikationstrainings festgelegt werden. Als Ergebnis soll ein maßgeschneidertes Kommunikationstraining für deutsche Hausärzte entwickelt, implementiert und in einer randomisierten Studie (Phase 2) auf dessen Wirksamkeit getestet werden. Die theoretische Basis dieser Intervention ist das international etablierte Four Habits Modell, das an die Bedingungen deutscher Primärversorgung adaptiert wird. Dieser theoretische Ansatz ist deshalb besonders geeignet, weil er durch die Aktivierung der vier nachfolgend genannten ärztlichen Schlüsselqualifikationen eine bessere Kommunikation fördert. Der Arzt erlernt die Fähigkeit, 1) ein Gespräch erfolgreich zu eröffnen und rasch eine Verbindung zum Patienten herzustellen, 2) die Sicht des Patienten zu eruieren, 3) empathisch und freundlich zu sein und 4) den Abschluss der Konsultation erfolgreich zu gestalten. Innerhalb einer randomisierten kontrollierten Studie soll die Qualität der ärztlichen Kommunikation vor und nach dem Training anhand von Videoaufnahmen der Arzt-Patienten-Gespräche durch geschulte Rater bewertet werden. Zeitgleich zu den Videoaufnahmen soll eine schriftliche Befragung der Patienten und der Hausärzte weitere Effekte des Kommunikationstrainings offenlegen.

Quelle

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