Beschreibung der Studie

In einer Gedächtnissprechstunde soll die Bandbreite möglicher Anwendungen automatischer MRT-basierter Diagnostik untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel 1. Studienteil: Das übergeordnete Ziel ist die Evaluierung des klinischen Nutzens zur Unterstützung des diagnostischen Prozesses. Nützlichkeit ist hier definiert als die Erreichbarkeit einer reliablen Diagnostik in einem substantiellen Anteil der Patienten. Reliabel meint hierbei die korrekte Vorhersage des wahren Status mit ausreichender Zuverlässigkeit um auf die aktuell durchgeführten Untersuchungen zumindest teilweise verzichten zu können. Ein zweites Studienziel ist der Vergleich der diagnostischen Genauigkeit zwischen Computer und Kliniker in dreierlei Hinsicht: Hauptdiagnose, Differentialdiagnose und die Wahrscheinilchkeit der Abgrenzung. 2. Studienteil Ziel ist es hier zu zeigen, dass die prognostische Genauigkeit zumindest genausogut (also nicht schlechter) ist wie die des Klinikers.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle ZGGF

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studienteil 1
  • erste Überweisung in die Gedächtnissprechstunde
  • Alter > 40 Jahre
  • leichte bis moderate Demenz (CDR kleiner oder gleich 1).
  • Studienteil 2
  • CDR = 0.5
  • Alters- und ausbildungskorrigierter Z-Wert <-1,5 ein einer der CERAD Items

Ausschlusskriterien

  • Mit Sicherheit nicht durch Neurodegeneration verursachte Demenz (z.B. Tumor, schweres SHT). Fälle mit unsicherem Ursprung der Demenz können eingeschlossen werden, um insgesamt ein besser repräsentatives Sample zu haben.
  • Nicht in der Lage zum informed Consent

Adressen und Kontakt

ZGGF, Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Multivariate Verfahren der Mustererkennung haben in den letzten Jahren Eingang in die bildgebenden Neurowissenschaften gefunden (Davatzikos et al., 2009; Duchesnay et al., 2007; Fan et al., 2006; Fan et al., 2007; Kloppel et al., 2008a; Kloppel et al., 2008b; Lerch et al., 2008; Mourao-Miranda et al., 2005; Teipel et al., 2007a; Teipel et al., 2007b; Vemuri et al., 2008a; Vemuri et al., 2008b). Diese Verfahren sind im Hinblick auf die erreichbare diagnostische Genauigkeit vielversprechend und können auf den individuellen Patienten angewendet werden. Die Verfahren sind zudem unabhängig vom nicht überall verfügbaren Fachwissen der Neuroradiologen. Fragestellungen: Kann die automatische Diagnostik 1.)solche Patienten mit leichter kognitiver Störung identifizieren, die in 12 Monaten eine Demenz entwickeln? 2.) die diagnostische Einordnung bei klinisch gesicherter Demenz verbessern?

Quelle

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