Beschreibung der Studie

Bei dem Projekt 7-UP (7 Tesla Ultrahighfield Project) handelt es sich um eine Pilotstudie zur Erforschung der Anwendbarkeit der 7 Tesla Ultrahochfeld(UHF)-Magnetresonanztomographie (MRT) für klinisch-neurologische Fragestellungen. Im Vergleich zum höchsten klinisch verfügbaren Standard, der MRT mit einer Feldstärke von 3 Tesla, sollen mögliche Vorteile der höheren Feldstärke von 7 Tesla für die Diagnostik und therapeutische Einordnung von Erkrankungen des Gehirnes und gehirnversorgender Blutgefäße gezeigt werden. Durch die mögliche höhere Auflösung könnten Durchblutungsstörungen häufiger und genauer dargestellt , verengte Blutgefäße besser beurteilt und die Durchblutung des Gehirnes besser bestimmt werden. Dafür werden Patienten nach Durchblutungsstörung des Gehirnes (Hirninfarkt) oder mit verengten, gehirnversorgenden Halsblutgefäßen untersucht. Die Untersuchung beinhaltet eine Messung bei 3 Tesla und eine Messung bei 7 Tesla.

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Studiendetails

Studienziel Aspekt 1 Anzahll von Mikroinfarkten nach klinischer transitorisch ischämischer Attacke, die mittels 7 Tesla Magnetresonanztomographie (MRT) im Vergleich zu 3 Tesla MRT identifiziert werden Aspekt 2: Darstellung von Core und Kappe in Carotisstenosen mittels 7 Tesla Magnetresonanztomographie (MRT) im Vergleich zu 3 Tesla MRT Aspekt 3: Perfusionsmessung mittels ASL bei 7 Tesla im Vergleich zu 3 Tesla.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien allgemein:
  • stabiler klinischer Zustand, der keine stationäre Behandlung erforderlich macht
  • Alter: 18-80 Jahre
  • Einwilligungsfähigkeit
  • Geschäftsfähigkeit
  • Einwilligung nach ärztlicher Aufklärung
  • Einschlusskriterien spezifisch:
  • Teilprojekt 1:
  • klinische TIA
  • nachgewiesener ischämischer Infarkt (cortical oder subcortical)
  • Teilprojekt 2:
  • Dopplersonographisch nachgewiesene Stenose mindestens einer Arteria carotis interna (ICA) oder
  • Arteria carotis communis (CCA) >50%
  • Teilprojekt 3:
  • Dopplersonographisch nachgewiesene Stenose >70% oder komplette Occlusion mindestens einer
  • ICA oder CCA

Ausschlusskriterien

  • jegliche Art von Herzschrittmacher o. magnetischem Implantat
  • jegliche Art von elektronischem und/oder metallischem Implantat
  • mögliche) Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • bekannte Klaustrophobie
  • episodische oder chronische Schwindelsymptomatik
  • Retinaerkrankungen (z.B. Makuladegeneration, Ablatio retinae)

Adressen und Kontakt

CSB-Centrum für Schlaganfallforschung, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Verfügbarkeit der 7 Tesla Ultrahochfeld-Magnetresonanztomographie eröffnet neue Möglichkeiten der Bildgebung im neurowissenschaftlichen Bereich. Sie ermöglicht die nichtinvasive Darstellung der Hirnanatomie und –pathologie beim Menschen mit der bisher höchsten zur Verfügung stehenden Auflösung. So wurde gezeigt, dass kavernöse Hämangiome deutlich häufiger zur Darstellung kamen als mit 1,5 Tesla. In der Time-of-flight MR-Angiographie konnten bei 7-Tesla deutlich mehr Gefäßverzweigungen 2. und 3. Ordnung dargestellt werden als bei 1,5 oder bei 3 Tesla. Des weiteren konnte bei klinisch bestätigter Multipler Sklerose die 7 Tesla UHF-MRT nicht nur deutlich mehr Läsionen der weißen Substanz gegenüber 1,5 Tesla zeigen, sondern erstmals auch eine kortikale Beteilung solcher Läsionen nachweisen. Vor diesem Hintergrund wird die UHF-MRT bei 7 Tesla im Bereich der Bildgebung von cerebrovaskulären Erkrankungen untersucht.

Quelle

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