Beschreibung der Studie

Die Chronifizierung von Schmerzen nach Operationen ist ein stark vernachlässigtes Problem im medizinischen Alltag. Je nach Operationsart wird das Auftreten für chronische postoperative Schmerzen zwischen 10% und 50% beziffert. Chronische postoperative Schmerzen schränken die Lebensqualität der Patienten massiv ein und verursachen hohe Zusatzkosten durch eine vermehrte Inanspruchnahme des Gesundheitssystems. Deutsche sowie internationale Studien haben gezeigt, dass die Behandlung des Schmerzes nach Operationen in europäischen Krankenhäusern immer noch sub-optimal ist. Eine unzureichende Schmerzbehandlung wird jedoch als ein Risikofaktor für Schmerzchronifizierung diskutiert. Die Zielpopulation dieser Studie sind Patienten mit Wirbelsäuleneingriffen. Die Patienten erhalten entweder eine komplexe Intervention (Gruppe 1), die aus zwei Komponenten besteht: (1) der Identifizierung individueller, möglicher Risikofaktoren für postoperative Schmerzchronifizierung und der Implementierung adäquater individueller therapeutischer Maßnahmen und (2) „Patientenempowerment“ durch eine Evidenz-basierte Patienteninformation. Die Kontrollgruppe (Gruppe 2) erhält die im Krankenhaus übliche Behandlung. Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Wirksamkeit der komplexen Intervention hinsichtlich einer Reduzierung von Schmerzchronifizierung nach Operationen.

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Studiendetails

Studienziel Häufigkeit und Ausmaß postoperativer chronischer Schmerzen, erfasst mit einer Numerischen Rating Skala (NRS) 3 Monate nach Operation
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle DFG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Wirbelsäuleneingriffen

Ausschlusskriterien

  • kognitive Beeinträchtigung, Alter < 18, unzureichende Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

IFOM - Institut für Forschung in der Operativen Medizin Universität Witten/Herdecke, Köln

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Die Chronifizierung von Schmerzen nach Operationen ist ein stark vernachlässigtes Problem im medizinischen Alltag. Je nach Operationsart wird die Inzidenz für chronische postoperative Schmerzen zwischen 10% und 50% beziffert. Chronische postoperative Schmerzen schränken die Lebensqualität der Patienten massiv ein und verursachen hohe Zusatzkosten durch eine vermehrte Inanspruchnahme des Gesundheitssystems. Deutsche sowie internationale Studien haben gezeigt, dass das Akutschmerzmanagement in europäischen Krankenhäusern immer noch sub-optimal ist. Ein unzureichendes Akutschmerzmanagement wird jedoch als ein Risikofaktor für Schmerzchronifizierung diskutiert. Die Zielpopulation dieser randomisiert-kontrollierten Studie sind Patienten Wirbelsäuleneingriffen. Die Patienten der Interventionsgruppe erhalten eine komplexe Intervention, die aus zwei Komponenten besteht: (1) der Identifizierung individueller, möglicher Risikofaktoren für postoperative Schmerzchronifizierung und der Implementierung adäquater individueller therapeutischer Maßnahmen und (2) „Patientenempowerment“ durch eine Evidenz-basierte Patienteninformation. Die Kontrollgruppe erhält ein „treatment as usual“. Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Effektivität der komplexen Intervention hinsichtlich einer Reduzierung postoperativer Schmerzchronifizierung.

Quelle

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