Beschreibung der Studie

In der Studie wird die Wirksamkeit einer neu entwickelten Methode zur Behandlung des Gefühls des Beschmutzt-Seins nach sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter überprüft. Die Studie umfasst eine diagnostische und zwei therapeutische Sitzungen, wobei in der ersten Sitzung eine ausführliche Diagnostik stattfindet, in der zweiten Sitzung das Gefühl des Beschmutzt-Seins detailliert hinterfragt und eine Methode vermittelt wird, mit der die Patientinnen Einfluss auf das Gefühl des Beschmutzt-Seins nehmen können. Hierbei wird insbesondere mit dem Vorstellungsvermögen der Patientinnen gerabeitet. Die Patientinnen sollen anschließend mit Hilfe eines Tonbands eine Woche lang die vermittelte Methode einüben. In einer dritten Sitzung werden die Ergebnisse der Behandlungssitzung, Schwieriegkeiten im Umgang mit der vermittelten Methode und Möglichkeiten diese in den Alltag zu integrieren, besprochen. Die Ergebnisse der behandelten Patientinnen werden mit denen einer Gruppe von Patientinnen verglichen, die auf die Behandlung warten, also noch keine Behandlung erfahren haben. Erwartet wird, dass die behandelten Frauen deutliche stärkere Verbesserungen im Gefühl des Beschmutzt-Seins erleben als die Patientinnen, die noch keine Behandlung erfahren haben. Die Studie wendet sich an Frauen, die sexuellen Missbrauch im Kindes- und Jugendalter erlebt habe und sich deshalb noch heute beschmutzt fühlen und die aktuell nicht in psychotherapeutischer Behandlung sind oder diese für einen Zeitraum von fünf Wochen unterbrechen können.

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Studiendetails

Studienziel Intensität, Lebhaftigkeit und Unkontrollierbarkeit des Gefühls des Beschmutzt-Seins sowie die resultierende Belastung auf visuellen Analogskalen zum Prä-(Woche nach Studieneinschluss), Post (Woche nach erster Behandlungssitzung)- und Follow up-Messzeitpunkt (vier Wochen nach der ersten Behandlungssitzung)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Psychologie, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe Universität Frankfurt
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Posttraumatische Belastungsstörung nach sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter
  • Gefühl des Beschmutzt-Seins nach sexualisierter Gewalt
  • Informed Consent

Ausschlusskriterien

  • Psychotherapie, die nicht für den Zeitraum der Studienteilnahme (5 Wochen) unterbrochen werden kann
  • Life-time-Diagnose einer psychotischen Störung oder einer bipolaren Störung
  • BMI<16,5
  • Selbst- oder Fremdgefährdung
  • Substanzabhängigkeit
  • Mentale Retardierung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Anpassungsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenen RCT-Studie wird die Wirksamkeit eines zwei Sitzungen umfassenden Behandlungsprogramms bestehend aus Kognitiver Umstrukturierung und Imagery Modification im Vergleich mit einer Wartelistenkontrollgruppe zur Reduktion des Gefühls des Beschmutzt-Seins nach sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter überprüft. Dabei findet in der ersten Woche zwischen Studieneinschluss und Diagnostiksitzung die Prä-Messung, nach einer Woche die erste Behandlungssitzung, in der darauffolgenden Woche die Post-Messung, eine Woche später eine Booster-Sitzung und vier Wochen nach der Behandlungssitzung eine Follow-up-Messung statt.

Quelle

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