Beschreibung der Studie

Die REDALI-DEM Studie vergleicht die Effekte zweier Lernmethoden auf die Durchführungsqualität relevanter Alltagsaufgaben bei 175 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenz. Primäres Ziel ist die Verbesserung dieser Durchführungsqualität. Weitere Zielgrößen sind der Hilfebedarf bei Alltagsaktivitäten der Selbst-versorgung und der Haushaltsführung, die Zufriedenheit mit der Behandlung und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen. Die Patienten erhalten im häuslichen Umfeld innerhalb von zehn Wochen 12 Behandlungen und später 3 Auffrischungseinheiten. Die eine Behandlungsalternative beinhaltet ein Aufgabentraining nach der Methode des aktiven Lernens. Hier werden Fehler und eigeninitiative Fehlerkorrekturen bei der Durchführung der Alltagsaufgabe zugelassen. Die zweite Behandlungsalternative umfasst ein Aufgabentraining gleicher Intensität nach der Methode des geführten Lernens. Hier soll der Therapeut einschreiten, bevor der Patient einen Fehler bei der Durchführung der Alltagsaufgabe macht und ihm wiederholt die korrekte Durchführung aufzeigen. Folgende Daten werden erhoben: (1) Die Schwere der Demenzerkrankung und weitere Erkrankungen sowie Stimmung, Aufmerksamkeit und soziodemografische Daten der Patienten vor Beginn der Behandlung; (2) Alltagsfertigkeiten, kognitive Fähigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten der Patienten, vor der Intervention, direkt danach sowie nach vier und nach sechs Monaten; (3) Kosten und Akzeptanz der Maßnahme sowie Abbruchraten und -gründe.

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Studiendetails

Studienziel Durchführungsqualität zweier ausgewählter Aufgaben des alltäglichen Lebens in Woche 0, 11, 16 (=primärer Messzeitpunkt) und 26 gemessen mit der Task Performace Scale.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 175
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Menschen mit Demenz bei Alzheimer-Krankheit oder bei gemischter Form; Mini Mental State Examination: 14-24; zuhause lebend; Angehöriger steht für die Beurteilung des Assistenzbedarf bei Alltagsaktivtäten zur Verfügung, mindestens moderater Asssitenzbedarf bei instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens, informed consent von Patient und Angehörigen.

Ausschlusskriterien

  • Schwere Depression (Geriatric Depression Scale 15 items ≥ 9); Pflegestufe 2 oder höher; schwere Verhaltensstörungen oder medizinische Instabilität oder Störungen der Aufmerksamkeit oder des Sprachverständnisses, die eine Studienteilnahme nach Beurteilung des Prüfarztes unmöglich machen; Teilnahme an anderen klinischen Studien.

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Die REDALI-DEM Studie vergleicht die Effekte zweier Lernmethoden auf die Durchführungsqualität relevanter Alltagsaufgaben bei 175 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Demenz. Primäres Ziel ist die Verbesserung dieser Durchführungsqualität. Weitere Zielgrößen sind der Hilfebedarf bei Alltagsaktivitäten der Selbst-versorgung und der Haushaltsführung, die Zufriedenheit mit der Behandlung und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen. Die Patienten erhalten im häuslichen Umfeld innerhalb von zehn Wochen 12 Behandlungen und später 3 Auffrischungseinheiten. Die eine Behandlungsalternative beinhaltet ein Aufgabentraining nach der Methode des aktiven Lernens. Hier werden Fehler und eigeninitiative Fehlerkorrekturen bei der Durchführung der Alltagsaufgabe zugelassen. Die zweite Behandlungsalternative umfasst ein Aufgabentraining gleicher Intensität nach der Methode des geführten Lernens. Hier soll der Therapeut einschreiten, bevor der Patient einen Fehler bei der Durchführung der Alltagsaufgabe macht und ihm wiederholt die korrekte Durchführung aufzeigen. Folgende Daten werden erhoben: (1) Die Schwere der Demenzerkrankung und weitere Erkrankungen sowie Stimmung, Aufmerksamkeit und soziodemografische Daten der Patienten vor Beginn der Behandlung; (2) Alltagsfertigkeiten, kognitive Fähigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten der Patienten, vor der Intervention, direkt danach sowie nach vier und nach sechs Monaten; (3) Kosten und Akzeptanz der Maßnahme sowie Abbruchraten und -gründe.

Quelle

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