Beschreibung der Studie

Patienten mit Adipositas und metabolischem Syndrom neigen frühzeitig zu einer diastolischen Funktionsstörung der linken Herzkammer. Bisher gibt es keine Untersuchungen zum Effekt einer Gewichtsreduktion auf die linksventrikuläre diastolische Funktion. Eine medizinische Gewichtsreduktion als therapeutische Maβnahme bei diastolischer Herzinsuffizienz wäre daher eine wichtige Therapieoption bei adipösen Risikopersonen. Wir möchten daher untersuchen, ob eine langanhaltende Gewichtsreduktionstherapie die diastolische Funktion bei adipösen Risikopatienten verbessert.

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Studiendetails

Studienziel Echokardiographisch ermittelte Verbesserung der diastolischen LV-Funktion nach 1 Jahr
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 520
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Regensburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • BMI>30 kg/m2; stabiles Gewicht während der letzten 3 Monate

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, konsumierende Erkankungen, Abhängikeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bereits eine asymptomatische diastolische linksventrikuläre Dysfunktion ist ein unabhängiger Prädiktor für manifeste Herzinsuffizienz und kardialen Tod. Aus diesem Grund sind frühzeitige Präventions-maßnahmen wichtig. Patienten mit Adipositas und metabolischen Alterationen neigen frühzeitig zu einer diastolischen Dysfunktion. Zur Vermeidung gesundheitlicher kardiometabolischer Folge-erkrankungen, wird eine nachhaltige Reduktion des Körpergewichts sowie der Körperfettmasse empfohlen. Allerdings gibt es bisher keine Untersuchungen zum Effekt einer Gewichtsreduktion auf die linksventrikuläre diastolische Funktion. Im Unterschied zur systolischen Herzinsuffizienz ließ sich bei der diastolischen Herzinsuffizienz in randomisiert kontrollierten Studien bisher durch medikamentöse Therapie keine Mortalitätsverbesserung bewirken. Eine medizinische Gewichts-reduktion als therapeutische Maβnahme bei diastolischer Herzinsuffizienz wäre daher eine wichtige Therapieoption bei adipösen Risikopersonen. Wir möchten daher die Hypothese prüfen, ob eine standardisierte multimodale medizinische Gewichtsreduktionstherapie die diastolische Funktion bei adipösen Risikopatienten verbessert. Desweiteren sollen Prädiktoren einer diastolischen Herzinsuffizienz bei Adipositas und metabolischem Syndrom herausgearbeitet werden und die Wertigkeit von modernen Herzinsuffizienz-Biomarkern (NTproBNP, GDF-15) allein und in Kombination zur Verbesserung der Diagnose bei adipösen Patienten evaluiert werden. Grundlage dieser Untersuchungen ist eine detailliert charakterisierte Kohorte adipöser Probanden mit metabolischen Veränderungen unterschiedlichen Schweregrads, die an einem solchen Gewichtsreduktionsprogramm teilnehmen und über 1 Jahr prospektiv nachuntersucht werden.

Quelle

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