Beschreibung der Studie

Duodenaladenome stellen die Mehrheit der selten auftretenden gutartigen Tumoren des oberen Dünndarms dar. Obwohl sie als gutartig gelten, haben sie das Potential zur bösartigen Entartung. In den meisten Fällen rufen die Duodenaladenome keinerlei Beschwerden hervor. Bezüglich der Therapie der Duodenaladenome gibt es noch keine klaren Richtlinien. Insgesamt besteht der Konsens die Adenome aufgrund der Möglichkeit der malignen Entartung endoskopisch zu resezieren, wobei die Komplikationshäufigkeit mit der Größe der Adenome deutlich zunimmt. Daher wird bei Läsionen, die sehr groß sind oft auch eine chirurgische Therapie (Operation) diskutiert Insgesamt sind kaum Daten vorhanden, die die endoskopische Therapie von Duodenaladenomen sowie die Darstellung der potentiellen hierdurch entstehenden Komplikation klarstellt. Deswegen möchten wir alle unsere Patienten mit Duodenaladenomen in ein Register aufnehmen, in dem wir die genaue Größe und Art der Adenome, die genaue Therapie und auch den Verlauf nach der Therapie genau dokumentieren, um daraus Rückschlüsse zur möglichen Verbesserung der Therapie schließen zu können

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Studiendetails

Studienziel Diese Studie hat das Ziel der systematischen Erfassung der an den Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden vorstelligen Patienten mit Duodenaladenomen. Hauptziel der Studie ist zu klären, wie hoch die Komplikationsrate bei endoskopischen Therapien von Duodenaladenomen ist und welche Komplikationen in welcher Häufigkeit auftreten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle HSK Wiesbaden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, älter als 18 Jahre
  • Patienten mit vermutetem oder gesichtertem Duodenaladenom

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einwilligung
  • Schwangerschaft
  • Gerinnungsstörungen (Quick <60%, PTT >50s, Thrombozyten <100.000/nl)

Adressen und Kontakt

HSK Wiesbaden, Wiesbaden

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Duodenaladenome stellen die Mehrheit der selten auftretenden benignen Tumoren des Duodenums dar. Obwohl sie als gutartig klassifiziert werden, haben sie das Potential zur malignen Transformation. Sie treten insbesondere sporadisch oder im Rahmen von familiären Polyposissyndromen, wie einer FAP (Familäre Adenomatosis Coli) auf. Bezüglich der Therapie der asymptomatischen Duodenaladenome gibt es keine klaren Richtlinien. Insgesamt besteht der Konsens die Läsionen aufgrund des Potentials der malignen Entartung endoskopisch zu resezieren, wobei die Komplikationshäufigkeit mit der Größe der Adenome deutlich zunimmt. Insgesamt sind kaum Daten vorhanden, die die endoskopische Therapie von Duodenaladenomen sowie die Darstellung der entsprechenden hier entstehenden Komplikation klarstellt. Diese Studie hat das Ziel der systematischen Erfassung der an den Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden vorstelligen Patienten mit Duodenaladenomen. Hauptziel der Studie ist zu klären, wie hoch die Komplikationsrate bei endoskopischen Therapien von Duodenaladenomen ist und welche Komplikationen in welcher Häufigkeit auftreten. Nebenkriterien der Studie sind die Beeinflussung der Komplikationen durch Adenomtyp (Größe, Lage, Histologie, Wuchsform) sowie Art und Durchführung der endoskopischen Therapie (Resektion en bloc-piece meal-APC-Therapie). Ebenso von Interesse ist die Dauer bis zur Remission und Dauer der Remission selbst.

Quelle

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