Beschreibung der Studie

Üblicherweise atmen Patienten mit Trachealkanüle über die Kanüle und nicht über den Mund-/ Nasenraum. In verschiedenen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass ein Verschluss des Trachealkanüleneingangs mit einer Verschlusskappe und die damit ermöglichte Mund-/ Nasenatmung die Reinigung des Rachens durch Räuspern und Abhusten verbessern. Es bleibt jedoch unklar, ob ein solches Vorgehen auch die Aspiration und die Schluckfähigkeit bei Patienten mit neurogenen Schluckstörungen verbessern. Die Ergebnisse dieser Studie sollen zu einem verbesserten Behandlung bei Patienten mit Trachealkanüle beitragen. In der durchzuführenden Studie wollen wir untersuchen, ob das Schlucken mit geschlossener Trachealkanüle gegenüber dem Schlucken mit offener Kanüle verbessert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung des pharyngalen und oesophagealen Druckaufbaus (zwischen Zungengrund und Pharynx) beim Schlucken Messverfahren: pharyngeale Manometrie Messpunkte: Oropharynx, Hypopharynx, oberer ösophagealer Sphinkter Messzeitpunkte: Druckmaxima und Druckdauern
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Schoen Klinik Bad Aibling

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer neurogenen Schluckstörung (klinische Hinweise durch: modifizierter Evan´s Blue Dye Test (Belafsky et al., 2003), Wasser-Test (Suiter & Leder, 2008))
  • einzeitige, monohemisphärische Läsion
  • konsekutive Aufnahme der Patienten
  • keine vorbekannten neurologischen oder morphologisch-anatomischen Störungen
  • keine periphere Stimmlippenparese
  • ausreichender reflektorischer Hustenstoß (Patient soll in der Lage sein, Sekret aus der Trachealkanüle zu husten)
  • TK für mindestens 10 Minuten entblockbar, dabei kein relevanter SPO2-Abfall
  • keine oropharyngealen Tumore, keine operativen Eingriffe im aero-digestiven Bereich

Ausschlusskriterien

  • fehlende Einverständniserklärung zur Schluckendoskopie und/ oder Manometrie
  • schwerwiegende nicht substituierbare Gerinnungsdefekte
  • Speiseröhrendivertikel
  • respiratorische Partialinsuffizienz mit Sa02 < 90%
  • Bradycardie < 50/min

Adressen und Kontakt

Schoen Klinik Bad Aibling, Bad Aibling

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Es ist unklar, ob Schluck- und Esstherapie bei tracheotomierten Patienten günstiger mit verschlossener oder offener Trachealkanüle durchgeführt werden sollte und ob durch den Verschluss der Trachealkanüle günstigere physiologische Voraussetzungen zur Vermeidung von Aspiration geschaffen werden könnten. Ziel der endoskopischen und manometrischen Untersuchung soll ein Vergleich der Aspirationsneigung und der pharyngealen Schluckphysiologie bei - Atemführung über das Tracheostoma (offene TK) - Atemführung über den Mund-/ Nasenraum (geschlossene TK) sein. Es handelt sich um eine Diagnostikstudie an 40 tracheotomierten Patienten mit neurogener Dysphagie.

Quelle

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