Beschreibung der Studie

Es gibt die begründete Annahme, dass bei der Schlauchmagenbildung mit Implantation eines Ringes die primäre Gewichtsabnahme höher ist und auch im Langzeitverlauf bessere Ergebnisse erzielt werden können. Das Ziel dieser Studie ist die Beantwortung der Fragestellung, ob ein zusätzlich implantierter Ring (auch Magenband genannt) die Dilatation des Schlauchmagens verhindern kann und so zu einer verbesserten Gewichtsabnahme postoperativ und im Langzeitverlauf führen kann. Dazu werden Patienten mit krankhaftem Übergewicht jeweils einem der beiden OP-Verfahren zugelost: entweder der konventionellen Schlauchmagenbildung oder einer Schlauchmagenbildung mit der zusätzlichen Implantation eines Ringes und 5 Jahre lang nachbeobachtet.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt der Prüfung ist der prozentuale Verlust von Übergewicht (exess body weight loss) nach 3 Jahren.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten > 18 und <= 60 Jahre
  • BMI >= 50 kg/m2 <= 60 kg/m2
  • Unterschriebenen Einverständniserklärung
  • Patienten mit einer oder mehrerer der folgenden Komorbiditäten:
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Hyperlipidämie
  • Hyperurikämie
  • Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, -der Hüfte, der Knie oder der Füße

Ausschlusskriterien

  • Vorangegangene bariatrische Operation
  • Vorangegangene große abdominelle Operation mit Malabsorption in der Folge (Magen-, Dünndarm-, Dickdarmresektion, Ausnahme: Appendektomie)
  • Patienten, bei denen kein Ring implantiert werden kann
  • Drogen- oder Alkoholmissbrauch in der Anamnese
  • Psychische Erkrankungen in der Anamnese, mangelnde Compliance
  • Einnahme von Steroiden in der Anamnese
  • Autoimmunerkrankungen
  • Entzündliche Darmerkrankungen oder malabsorptive Erkrankungen
  • Leberzirrhose (CHILD B+C)
  • Aktive virale oder bakterielle Infektionen
  • Schwangere und gebärfähige Frauen ohne Kontrazeption
  • Bösartige Neubildungen in den letzten 5 Jahren
  • Einnahme von Antikoagulantien und jede Medikation mit dem Zusatz von ASS
  • GERD (gastro-ösophageale Refluxerkrankung)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Fettleibigkeit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Bisher ist wenig über den Langzeitverlauf nach Schlauchmagenbildung bekannt. Eine Ausweitung des Schlauchmagens wurde bei der Schlauchmagenbildung als Teil der biliopankreatischen Diversion beobachtet. Diese Ausweitung könnte im Verlauf fortschreiten und so ein Grund für Therapieversagen sein. Karcz et al zeigten in einer neueren Studie, dass die LSG mit Implantation eines GaBP RING Autolock TM einer Schlauchmagenbildung ohne Magenband überlegen zu sein scheint. Diese prospektiv randomisierte Studie Studie soll diese Hypothese überprüfen.

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