Beschreibung der Studie

Wir nehmen an, dass ein neuer dimensionsloser Ansatz zur Analyse der Wandschubspannung, der auf individuellen Patientendaten basiert, die Vorhersage von örtlichen und diffusen Gefäßverengungen und Aussackungen vorhersagen kann. Darüber hinaus erlaubt dieser Ansatz eine virtuelle Simulation von Interventionen und unterstützt somit die Planung und Anpassung von Therapiestrategien. Die notwendigen Daten werden derzeit im Herzkatheter gewonnen. Ziel der Studie ist zu prüfen, ob der Ansatz mit Daten aus dem nicht-invasiven Magnetresonanztomogramm mit ausreichender Genauigkeit funktioniert. Patienten mit Hinweis auf eine Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße ohne Gegenanzeige für eine Magnetresonanztomographie sind zum Einschluss geeignet und werden aufgeklärt. Einwilligende werden vorläufig eingeschlossen und erhalten neben einem Stressmagnetresonanztomogramm zur Diagnose einer Durchblutungsstörung, ein Gefäßdarstellung des rechten Herzkranzgefäßes, eine Flussmessung im rechten Herzkranzgefäß und eine Durchblutungsmessung. Der endgültige Einschluss in die Studie erfolgt, wenn der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung im Herzkranzgefäßbereich bestätigt wird und das rechte Herzkranzgefäß und der Fluss erfolgreich gemessen wurden. Die erweiterte Herzkatheteruntersuchung beinhaltet Flussgeschwindigkeits- und Druckmessungen im Herzkranzgefäß sowie eine Darstellung der Gefäßwand. Eine Wiederholung des nicht-invasiven Magnetresonanztomogramms nach einem Jahr soll zur Überprüfung der Vorhersagen aus der Wandschubspannungsanalyse dienen.

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Studiendetails

Studienziel Übereinstimmung der Zuordnung zum Typ des Gefäßlumens (erweitert, verengt, normal) basierend auf diagnostischen Flusssimulationsstudien mit nicht invasiv erhobenen MRT-Daten zur Gruppenzuordnung mit invasiv erhobenen HK-Daten
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 77
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsches Herzzentrum Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene mit klinischem Verdacht auf koronare Herzerkrankung und diagnostischem Magnetresonanztomogramm

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen für Magnetresonanztomographie
  • Relative Kontraindikationen für invasive Herzkatheteruntersuchung/erweiterte Koronardiagnostik(FloWire, IVUS etc)

Adressen und Kontakt

DHZB, Berlin

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Wir nehmen an, dass ein neuer dimensionsloser Ansatz zur Analyse der Wandschubspannung, der auf individuellen Patientendaten basiert, die Vorhersage von örtlichen und diffusen Gefäßverengungen und Aussackungen vorhersagen kann. Neuere Untersuchungen zur Kontrolle komplexer Systeme zeigen, dass der Identifikation kritischer Knoten eine besondere Bedeutung zukommt. Es wird erwartet, dass entsprechende Modellierung in Verbindung mit virtuellen Simulationen von Interventionen die Planung und Anpassung von Therapiestrategien verbessert. Die notwendigen Daten werden derzeit invasiv gewonnen. Ziel der Studie ist zu prüfen, ob der Ansatz mit Daten aus dem nicht-invasiven Magnetresonanztomogramm mit ausreichender Genauigkeit und Auflösung möglich ist. Patienten mit Hinweis auf eine koronare Ischämie ohne Gegenanzeige für eine Magnetresonanztomographie sind zum Einschluss geeignet und werden aufgeklärt. Einwilligende werden vorläufig eingeschlossen und erhalten neben einem Stressmagnetresonanztomogramm, eine Gefäßdarstellung der rechten Koronararterie, eine Flussmessung in der rechten Koronararterie und eine Perfusionmessung. Der endgültige Einschluss in die Studie erfolgt bei Vorliegen einer Indikation zur invasiven Diagnostik, wenn Anatomie und Fluss in der rechten Herzkranzarterie im MRT dargestellt sind. Die erweiterte Herzkatheteruntersuchung beinhaltet FloWire- und Druckmessungen im Herzkranzgefäß sowie eine IVUS- oder OCT-Untersuchung. Eine Wiederholung des nicht-invasiven Magnetresonanztomogramms nach einem Jahr soll zur Überprüfung prognostischer Hypothesen aus der Wandschubspannungsanalyse dienen.

Quelle

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