Beschreibung der Studie

Frühveränderungen des Knorpels im Rahmen der Arthrose-Entstehung können mit Standard-MRT-Bildern (Magnet-Resonanz-Tomographie) nicht dargestellt werden. Die vorliegende Studie dient der Untersuchung biochemisch sensibler MRT-Verfahren zur Beurteilung der Knorpelqualität. Im Rahmen einer Validierungsstudie an 40 Patienten, die bei Kniegelenks-Arthrose eine Kniegelenks-Endoprothese erhalten, sollen diese MRT-Verfahren miteinander verglichen, histologisch validiert und bezüglich ihrer klinischen Anwendbarkeit überprüft werden. Hypothese: Knorpelveränderungen lassen sich anhand von molekularer Knorpelbildgebung im MRT darstellen. Diese Veränderungen lassen sich histologisch reproduzieren.

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Studiendetails

Studienziel Hypothese: Knorpelveränderungen lassen sich anhand von molekularer Knorpelbildgebung in vivo Darstellen. Diese Veränderungen lassen sich histologisch reproduzieren.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die aufgrund einer Gonarthrose zur Implantation einer Kniegelenks-Totalendoprothese anstehen.

Ausschlusskriterien

  • Keine schriftliche Einwilligung nach umfassender Information über die Studie, Vorhandensein von implantierten technischen Apparaten, Vorhandensein von beweglichen Metall-Fragmenten im Körper, Vorhandensein von nicht entfernbarem Schmuck, Klaustrophobie, Schwierigkeiten beim Liegen auf dem Rücken über längere Zeit inklusive Lungenerkrankungen oder gastrointestinaler Reflux, Schwangerschaft, stillende Mütter, allergische Reaktionen auf Kontrastmittel in der Vergangenheit, Asthma Bronchiale Nierenfunktionsstörung – die Patienten müssen zuvor eine laborchemische Kreatinin-Kontrolle beibringen – Leberfunktionsstörung, Tumorleiden, akute oder chronische entzündliche Prozesse, Epilepsie oder organische Hirnleiden.

Adressen und Kontakt

Orthopädische Klinik Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Die Früherkennung von Knorpelschäden bei der Arthroseentstehung ist für das Verständnis der Erkrankung und für die Entwicklung, Anwendung und die Verlaufsbeobachtung von operativen und konservativen Therapieverfahren von Bedeutung. Im Röntgenbild oder im Standard-MRT-Bild sichtbare Arthrosezeichen deuten auf eine bereits fortgeschrittene Gelenkdegeneration hin. Der Verlust der Kollagen-Integrität und eine Verminderung an Glykosaminoglykanen (GAG) dagegen sind als frühes Ereignis bei der Arthrose bekannt. Die MRT-Verfahren T2/T2*-mapping, T1rho, und delayed Gadolinium Enhanced MRI of Cartilage (dGEMRIC) sind biochemisch sensible MRT-Verfahren zur in vivo Beurteilung der Kollagenstruktur (T2/T2*-mapping) und des GAG-Gehaltes (T1rho, dGEMRIC). Im Rahmen einer Validierungsstudie an Patienten, die bei medial betonter Gonarthrose und lateral noch gut erhaltenem Gelenkknorpel eine Kniegelenks-Endoprothese erhalten, sollen diese MRT-Verfahren miteinander verglichen, histologisch validiert und bezüglich ihrer klinischen Anwendbarkeit überprüft werden.

Quelle

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