Beschreibung der Studie

Die Entstehung von Osteonekrose - einem fortschreitenden Absterben - der Kieferknochen beruht nicht nur auf einer bakteriellen Besiedelung, sondern in erster Linie auf einer gestörten Knochendurchblutung. Die Mechanismen dieser Durchblutungsstörung sind weitgehend unbekannt. In dieser Arbeit sollen mit einer standartisierten molekulargenetischen Technik die veränderten Gene, die die Entstehung von Blutgefässen regulieren ermittelt werden. Es werden Proben von verändertem Knochen genommen, die veränderte Erbinformation extrahiert und die Veränderungen, die für die veränderte Blutgefässversorgung verantwortlich sind systematisch analysiert. Basierend auf dieser Erkenntnis kann die Diagnose und in einem nächsten Schritt die Therapie dieser Erkrankungen optimiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Was: Auswertung der gesammelten RNA Proben (microarray) zur Identifikation der signifikant veränderten Genexpression im angiogenen pathway Wann: Oktober 2012 Wie: Statistische Analyse der Genexpression Korrelation zur Klinik
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • histologisch gesicherte Osteomyelitis, Osteoradionekrose, Bisphophonat ind. Kiefernekrose, allgemeine OP Fähigkeit, Einverständis Probenentnahme, Mindestalter 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • keine OP Fähigkeit, keine histologische Sicherung, keine Einverständniserklärung

Adressen und Kontakt

Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie Universitätsklinikum Münster, Münster

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Häufig gestellte Fragen

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Es wird vermutet, dass eine Reduktion der lokalen intraossären Vaskularisation einen wesentlichen Faktor in der Pathogenese entzündlicher Knochenerkrankungen der Kiefer darstellt. Der Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die klinischen Erkrankungsbilder der Osteomyelitis, der infizierten Osteoradionekrose und der Bisphosphonat assoziierten Osteonekrose, deren Therapie aktuell entweder nur symptomatisch oder aber chirurgisch resektiv ist. Unklar ist nach wie vor, an welcher Stelle der Angio- und Vaskulogenese Veränderungen auftauchen, die nachfolgend zum Untergang des Kieferknochens führen. Ziel des geplanten Vorhabens ist die gezielte Analyse der Genexpression angiogener Faktoren im entzündlich veränderten Kieferknochen. Zum Einsatz soll eine Kombination aus molekulargenetischer Präparationen informativer und funktioneller RNA und Mikroarraytechnik kommen. Profiling von Transkripten hat sich als ein wirkungsvolles Instrument gezeigt, um gezielte Veränderungen im angiogenen Pathway zu ermitteln. Mittelfristiges Ziel ist es, basierend auf dieser spezifischen Diagnostik neue Therapiestrategien zu entwickeln, die an der gemeinsamen Endstrecke, der insuffizienten Vaskularisation ansetzen. Aufgrund der Schwere und Progedienz dieser Erkrankungen und der katastrophalen Folgen wird möglichst frühzeitig eine präzise Diagnose benötigt, um dann geeignete therapeutische Strategien verfolgen zu können.

Quelle

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