Beschreibung der Studie

Sie wünschen eine prothetische Versorgung mit einer oder mehreren künstlichen Zahnwurzeln (Implantaten). Um die Kaufunktion wieder herzustellen, soll eine verkürzte Zahnreihe in Ihrem Ober- oder Unterkiefer durch ein oder zwei Implantate sowie einer darauf befestigten Brücke erweitert werden. Der Erfolg der Restauration soll über fünf Jahre nachkontrolliert werden. Für die restaurative Therapie eines Patienten ist es aus ökonomischen als auch aus medizinischen Gründen (Operationsrisiko) wichtig, ob nur ein oder zwei Implantate zum Ersatz mehrerer Zähne im Seitenzahngebiet nötig sind. Im Falle eines Implantates kann der Zahnersatz auf einem Implantat und auf einem natürlichen Zahn verankert werden und es sind keine weiteren Implantate mit ggfs. erhöhtem chirurgischen Aufwand notwendig. Ziel der Studie ist der Vergleich des klinischen Erfolges von Brücken, welche rein auf Implantaten sitzen im Vergleich zu Brücken, die auf einem Implantat und einem natürlichen Pfeiler bzw. Zahn befestigt sind.

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Studiendetails

Studienziel 5-Jahres-Überleben des Implantates und der Restauration
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Astra Tech AB

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit 2 fehlenden Zähnen und einem überkronungsbedürftigen lückenbegrenzenden Zahn

Ausschlusskriterien

  • Minderjährige oder nicht geschäftsfähige Patienten,
  • Schwangere,
  • Alkohol- und Drogenabhängige,
  • Patienten, mit Vorliegen einer Infektionskrankheit, wie Hepatitis und AIDS,
  • Patienten, deren vorliegende Allgemeinerkrankungen eine Kontraindikation für eine Implantation darstellen
  • Patienten, mit Vorliegen einer schweren Diabetes,
  • Patienten, mit einem parodontal geschädigten Pfeilerzahn (Lockerungsgrad > 1, Taschentiefe > 3,5),
  • Patienten, mit nicht ausreichender Mundhygiene (PI>1, BOP positiv bei mehr als 20% aller Zähne),
  • Patienten, welche eine vertikale Augmentation vor der Implantation benötigen,
  • Patienten, mit einem avitalen Pfeilerzahn in der Verbundbrücke,
  • Patienten, welche nach Ende der Therapie keine ausreichende Abstützung aufweisen (mind. SDA-Konzept; 10 okkludierende Zahnpaare [1]),
  • Patienten, die aufgrund einer Teilnahme an einer anderen Studie in einen Interessenkonflikt geraten könnten und
  • Patienten, welche im letzten Monat vor ihrem Studienbeginn an einer anderen klinischen Prüfung teilgenommen haben.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Zahnverlust-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Für eine Ergänzung der verkürzten Zahnreihe durch implantologische Lösungen können rein implantatgetragene Brücken, implantatgetragene Einzelkronen oder zahn-implantatgetragene (Verbund-) Brücken eingesetzt werden. Ziel der Studie ist die Evaluierung der 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit von rein implantatgetragenen Brücken und Verbundbrücken (Implantat, natürlicher Zahn) bei Patienten mit zahnbegrenzten Lücken und Freiendsituationen zur Wiederherstellung der Zahnreihe bis zum 2. Prämolaren im Oberkiefer oder bis zum 1. Molaren im Unterkiefer. Des Weiteren soll überprüft werden, inwiefern eine dreidimensional orientierte präimplantologische Planung mittels DVT und Facilitate™ und einer hergestellten Bohrschablone eine exakte chirurgische Umsetzung ermöglicht. 40 Patienten sollen dabei, randomisiert und stratifiziert verteilt, versorgt und nachuntersucht werden. Dreidimensionale Abweichungen der klinischen Implantatposition von der Planung sollen quantitativ und qualitativ ermittelt werden.

Quelle

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