Beschreibung der Studie

Nächtliche Atemausetzer in Verbindung mit nächtlichem Schnarchen (Schlafapnoesyndrom) ist eine der häufigsten Erkrankung im forgeschrittenem Lebensalter. Ob ein Schlafapnoesyndrom den Genesungsverlauf nach einer Operation beeinflusst ist unklar. Die Studie untersucht, ob ein Schlafpanoesyndrom die Genesung nach einer Herzoperation (Bypass-OP) negativ beinflusst. Dazu werden Patienten mit geplanter Bypass-OP vor der Operation im Schlaflabor untersucht und die Diagnose eines Schlafapnoesyndroms gestellt bzw. ausgeschlossen. Anschließend wird der Genesungsverlauf nach der Operation beobachtet.

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Studiendetails

Studienziel Kompositendpunkt postoperativer kardialer (Reanimation, kardiogener Schock, Myokardischämie, Implantation permanenter Schrittmacher), respiratorischer (akute respiratorische Insuffizienz , Reintubation, Tracheotomie, Dauer der kontrolliert/assistierten Beatmung > 24 h) neurologischer (Schlaganfall), chirurgischer (operative Revision), renaler (akute dialysepflichtige Niereninsuffizienz), infektiöser Komplikationen (Sepsis, tiefe Wundinfektion, Pneumonie) innerhalb von 7 Tagen nach OP oder Tod innerhalb 30 Tage nach OP
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Center for Sepsis Control and Care (CSCC), University Hospital Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit koronarer Herzerkrankung und elektiver koronarer By-pass-OP

Ausschlusskriterien

  • Respiratorische Globalinsuffizienz
  • Herzinsuffizienz (NYHA III-IV)
  • Akuter Myokardinfarkt
  • Immunsuppression (Chemotherapie, AIDS, hämatologische Er-krankung)
  • Alkoholabhängigkeit
  • Krebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium
  • Dialysepflichtige Niereninsuffizienz
  • Behandeltes OSAS (CPAP-Therapie)
  • Leberversagen, Leberzirrhose (Child-Pugh C)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSA) ist mit einer Prävalenz von 26 % eine der häufigsten Erkrankungen im Alter. Retrospektive Studien implizieren eine erhöhte postoperative Morbidität und Mortalität in diesem Patientenkollektiv. Prospektive systematische Untersuchungen zu dieser Assoziation fehlen. Studienziel ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen OSA, postoperativer Morbidität, Mortalität und infektiösen Komplikationen bei Patienten mit elektiver koronaer Bypass-OP. Dazu werden die Patienten präoperativ auf OSA gescreent. Postoperativ werden potenzielle Komplikationen in Abhängigkeit eines OSA erfasst und analysiert.

Quelle

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