Beschreibung der Studie

Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es in vielen Fällen Lücken in der ambulanten Betreuung von psychiatrischen Patienten. In diesem Modellprojekt wird untersucht, ob sich die Gesundheitssituation dieser Patienten (Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Anpassungsstörungen oder somatoformen Störungen) durch zusätzliche regelmäßige telefonische Kontakte und SMS-Nachrichten verbessert in Vergleich mit Patienten, die eine übliche Betreuung erhalten.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt der Studie ist die Analyse der Effekte der telemedizinischen Interventionen auf der Entwicklung des Schweregrades psychiatrisch relevanter Symptome. Diese Symptome werden nach 6 Monaten standardisiert telefonisch erhoben mit dem Fragebogen BSI 18.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen werden Patienten mit einer Erkrankung aus dem Bereich Depression, Angststörungen, Anpassungsstörungen oder somatoformen Störungen.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden sogenannte „Intervallpatienten“ die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung regulär nach 3-6 Monaten einen festen Wiederaufnahmetermin zu Fortsetzung der Therapie in der Tagesklinik erhalten sowie Patienten, die eine ausgeprägte emotionale Instabilität mit rezidivierenden Suizidkrisen und selbstverletzendem Verhalten zeigen.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In der Regel besteht nach der Entlassung aus der teilstationären und vollstationären Behandlung eine erhebliche Versorgungslücke, eine psychotherapeutische Weiterbehandlung findet oft erst sehr verzögert (nach 3-4 Monaten) und dann oft zu niederfrequent statt. Diese Unterversorgung ist in stadtfernen, ländlichen Wohnorten noch größer. Das Projekt „Telemedizinische Mitbetreuung psychiatrischer Patienten“ hat zum Ziel, Patienten aus Tageskliniken für Psychiatrie über den Entlassungszeitpunkt hinaus über regelmäßige Telefonkontakte und SMS-Nachrichten durch Pflegekräfte zusätzlich zu bestehenden Versorgungsstrukturen zu betreuen und somit eine individuelle Kontinuität herzustellen. Die Telefonkontakte sollen neben der Erfassung der individuellen Befindlichkeit Therapiethemen fortführen und helfen, Krisensituationen rechtzeitig zu erkennen. Die Dauer der Intervention (telefonische Kontakte oder telefonische Kontakte undSMS-Nachrichten) beträgt 6 Monate. Primärer Endpunkt ist die Entwicklung der Symptomschwere (BSI 18). Sekundärer Endpunkt ist die Anzahl der Arztkontakte und Krankenhausaufnahmen. Weiter werden die Anzahl und Art der Krisen, die von den Pflegekräften erkannt werden, sowie die Art der Kriseninterventionen analysiert. Die Akzeptanz des Betreuungskonzeptes bei den Patienten wird evaluiert.

Quelle

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