Beschreibung der Studie

Ein Kennzeichen von chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankungen (z.B. COPD („chronic obstructive pulmonary disease“, chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Asthma) ist die vermehrte Bildung von Atemwegssekret. Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, ob dieses Sekret noch unbekannte krankheitsspezifische Substanzen enthält, mit deren Hilfe Erkrankungsschübe (Exazerbationen) frühzeitig diagnostiziert werden können, so dass im Bedarfsfall rasch eine entsprechende Therapieentscheidung getroffen werden kann. Um diese Frage zu klären, werden Atemwegssekrete von gesunden Probanden, von Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege und von an chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankungen leidenden Patienten isoliert und analysiert.

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Studiendetails

Studienziel Die Zusammensetzung von Atemwegssekreten von gesunden Individuen sowie von Patienten mit chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankungen und von Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege wird bestimmt und verglichen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Forschungszentrum Borstel Abteilung Pneumologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Status der Spender:
  • nachgewiesene chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung (Asthma oder COPD) oder
  • Infektion der oberen Atemwege aber Ausschluss einer chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung oder
  • gesund

Ausschlusskriterien

  • Der Patient/Proband ist nicht einwilligungsfähig.
  • Der Patient/Proband steht in Abhängigkeit zu den teilnehmenden Institutionen.

Adressen und Kontakt

Forschungszentrum Borstel Laborgruppe Mukosaimmunologie, Borstel

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Häufig gestellte Fragen

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Chronisch entzündliche Erkrankungen der Atemwege, wie z.B. Asthma und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD), sind weltweit eine der häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität mit steigender Inzidenz und Prävalenz. Kennzeichen dieser Erkrankungen sind eine vermehrte Sekretproduktion einhergehend mit chronischem Husten sowie eine Verengung der Atemwege und ein reduzierter Gasaustausch, was zu Atemnot bei den betroffenen Patienten führt. Gefürchtet sind die anfallartigen Erkrankungsschübe (Exazerbationen), die oft durch virale oder bakterielle Infektionen ausgelöst werden und in der Regel eine sofortige ärztliche Intervention erfordern. Mittel- bis schwergradig an COPD erkrankte Patienten erleiden ungefähr 1-4 Exazerbationen pro Jahr. Abhängig vom Schweregrad der Krankheit, der Schwere der Exazerbation, dem Lebensalter und gleichzeitg bestehenden Komorbiditäten wie beispielsweise Herzkreislauf- oder Nierenerkrankungen beträgt die Letalität bei Exazerbationen bis zu 59%. Es gilt als gesichert, dass die Prognose umso besser ist, je früher medizinische Maßnahmen bei einer Exazerbation ergriffen werden. Eine rechtzeitige Intervention erfordert jedoch die Verfügbarkeit diagnostischer Werkzeuge, mit deren Hilfe eine beginnende Exazerbation erfasst werden kann. Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, ob das Sputum von an chronisch entzündlichen Atemwegserkrankungen leidenden Patienten noch unbekannte krankheitsspezifische Substanzen, sog. Marker enthält, mit deren Hilfe beginnende Exazerbationen frühzeitig diagnostiziert werden können, so dass im Bedarfsfall rasch eine entsprechende Therapieentscheidung getroffen werden kann. Um diese Frage zu klären, werden Atemwegssekrete von gesunden Probanden, Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege und von an chronisch entzündlichen Atemwegserkrankungen leidenden Patienten isoliert und vergleichend analysiert werden.

Quelle

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