Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht, ob die zusätzliche Gabe des Blutplättchenhemmers ReoPro® (Wirkstoffbezeichnung: Abciximab), im Vergleich zu Plazebo (Scheinmedikament), die Zahl von kleinsten Gefäßverschlüssen (Mikroembolien) im Herzkranzgefäß bei 60 Patienten mit stabiler Angina pectoris (Herzschmerzen) während einer geplanten Herzkatheteruntersuchung mit wahrscheinlichem Einsatz einer Gefäßstütze (Stent) reduziert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl der gemessenen Mikroembolien (HITS) welche während der Herzkatheteruntersuchung mittels eines Ultraschalldopplerdrahtes detektiert und aufgezeichnet werden
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 18-80 Jahre
  • Indikation zur Koronarangiographie
  • Stabile Angina pectoris / pos. Ischämienachweis
  • Schriftliche Einwilligung und Aufklärung (auch Datenschutz)

Ausschlusskriterien

  • Anstieg der kardialen Marker vor der PCI im Sinne NSTEM/STEMI
  • Linksschenkelblock
  • terminale Niereninsuffizienz
  • Hypothyreoidismus
  • Skelettmuskelschaden
  • verschlossenes Zielgefäß
  • Bifurkationsstenose
  • Mehrgefäßintervention
  • Instentrestenose
  • Seitenastverschluss
  • Gefäßspasmus
  • Kontraindikation für Plättchenhemmer

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Jena, Klinik für Innere Medizin 1, Kardiologie, Jena

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Häufig gestellte Fragen

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Koronare Mikroembolien werden für einen Anstieg der kardialen Biomarker nach perkutanen koronaren Interventionen (PCI) verantwortlich gemacht. Patienten, bei denen die kardialen Biomarker nach PCI ansteigen, weisen eine erhöhte Mortalität auf. Mittels eines dopplergeführten, intrakoronaren Ultraschallsystems können koronare Mikroembolien während PCI als „high intensity transient signals“ (HITS) erfasst werden. HITS treten häufig während PCI, besonders nach Stentimplantationen, auf. Die Messung der HITS kann als Gradmesser erhöhter Embolieaktivität und -dynamik dienen. Es lässt sich somit das Risiko eines postinterventionellen Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt (NSTEMI) nach PCI abschätzen. Die Studie untersucht, ob durch die zusätzliche Gabe des GpIIb-IIIa Antagonisten Abciximab im Vergleich zu Plazebo die Anzahl der HITS signifikant reduziert werden kann.

Quelle

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