Beschreibung der Studie

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Verschluss des Absetzungsrandes nach Pankreasschwanzresektionen bei elektiv geplanten Ersteingriffen. Es soll erprobt werden ob eine zusätzliche Abdeckung der Absetzungsfläche mit körpereigenem Gewebe die Rate an Undichtigkeiten der Absetzungsfläche senken kann. An dieser Studie können alle volljährigen Personen teilnehmen, bei denen diese Operation geplant ist.

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Studiendetails

Studienziel postoperative Pankreasfistel nach Kriterien der ISGPF (International Study Group on Pancreatic Fistula), gemessen durch Enzymbestimmung aus den Drainagen und Beobachtung des stationären Aufenthalts, Nachverfolgung bis zum 40. postoperativen Tag
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten ≥ 18 Jahre, bei denen als operativer, elektiver Primäreingriff an der Bauchspeicheldrüse eine offen durchgeführte Pankreaslinksresektion geplant ist.
  • Erteilte schriftliche Einverständniserklärung.

Ausschlusskriterien

  • andere, inhaltlich konkurrierende Studienteilnahme; präoperative Hinweise für ein Abflusshindernis im Pankreaskopfbereich; Einnahme von immunsupressiven Medikamenten (mehr als 40 mg Cortison am Tag oder Azathioprin)

Adressen und Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Studienlage: In der Literatur gibt es aktuell Hinweise dafür, dass die zusätzliche Deckung des Absetzungsrandes mit körpereigenem Gewebe die Häufigkeit postoperativer Fisteln senken kann. Die kumulierten Ergebnisse von 5 aktuellen Studien beschreiben eine Fistelrate von 16%. Stellt man diesen Ergebnissen die Fistelrate von 36% gegenüber, die in der DISPACT-Studie bis 30 Tage postoperativ beschrieben wurde, so würde dies eine bedeutsame Senkung darstellen. Ziel der Studie: Ziel dieser Studie ist es nachzuweisen, dass durch den Verschluss der Pankreasresektionsfläche mittels Naht und einer zusätzlichen Deckung mit Lig.falciforme, Dünndarm- oder Magenserosa im Rahmen eines randomisiert-kontrollierten Studiendesigns die Pankreasfistelrate senken lässt

Quelle

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