Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist die Nachuntersuchung der Patienten mit Becken- oder Acetabulumfrakturen, die am Department Orthopädie und Traumatologie der Universitätsklinik Freiburg behandelt wurden. Bekannt ist, dass die regelrechte knöcherne anatomische Ausheilung nach solchen Verletzungen häufig nicht mit dem Schmerzerleben und der Lebensqualität korreliert. Geklärt werden soll deshalb, welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen. Anzunehmen sind Einflüsse durch: - Begleitverletzungen (v.a. Urogenitalsystem) - Grad der Instabilität der Beckenfrakturen - Versorgungsmodalität (operativ/konservativ) - initiale Dislokation und Qualität der Reposition.

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Studiendetails

Studienziel Beurteilung der Ergebnisse nach Becken- und Acetabulumfrakturen durch Erhebung von: - Schmerzstatus: Score nach Merle d´Aubigne - Lebensqualität: SF-12 und EuroQol EQ-5D Diese Scores sollen bei Beckenfrakturen nach 1 Jahr und bei Acetabulumfrakturen nach 2 Jahren erhoben werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik Freiburg Dep. Orthopädie und Traumatologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer Becken- oder Acetabulumfraktur
  • Notwendigkeit der stationären Behandlung

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung der Studienteilnahme

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Beckenbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist die Nachuntersuchung der Patienten mit Becken- oder Acetabulumfrakturen, die am Department Orthopädie und Traumatologie der Universitätsklinik Freiburg behandelt wurden. Die Patientendaten sind Teil der multizentrischen Registerstudie der Beckengruppe der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die Daten werden online über das Datenbanksystem der Firma Orthoglobe® (Institute for Evaluative Research in Orthopaedic Surgery (MEM-CED), University of Berne, Switzerland) verwaltet, wobei es sich um ein Online-Portal handelt, welches ein standardisiertes Dokumentationssystem für klinische, radiologische, epidemiologische und Implantatdaten bereitstellt. An unserem Level I Traumazentrum werden jährlich ca. 50-70 Patienten mit dieser Verletzung behandelt, wobei die Studie 10 Jahre fortgeführt werden soll, so dass der Einschluss von 500-700 Patienten geplant ist. Es besteht im Rahmen der Registerstudie die Möglichkeit, die Daten verschiedener Zentren miteinander zu vergleichen, da das Studienprotokoll in allen teilnehmenden Zentren gleich ist. Bekannt ist, dass die regelrechte knöcherne anatomische Ausheilung nach Verletzungen von Becken und Acetabulum häufig nicht mit dem Schmerzerleben und der Lebensqualität korreliert. Geklärt werden soll deshalb, welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen. Anzunehmen sind Einflüsse durch: - Begleitverletzungen (v.a. Urogenitalsystem) Diese definieren das sogenannte Komplextrauma, welches als Risikofaktor für ein hohe Mortalität gilt. - Grad der Instabilität der Beckenfrakturen (Tile und OTA-Klassifikation) - Versorgungsmodalität (operativ/konservativ) Die Häufigkeit der operativen Versorgungen hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, wobei der Einfluss auf die Lebensqualität nicht belegt ist. - initiale Dislokation und Qualität der Reposition.

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