Beschreibung der Studie

Diese Studie beschäftigt sich mit präoperativen Darstellung der femoroacetabulären Kontaktflächen bei Patienten mit dem Verdacht auf ein mögliches femoroacetabulären Impingement. Ziel war es, die femoroacetabulären Kontaktflächen präoperativ Darzustellen, was mit den bisherigen bildgebenden Verfahren nicht möglich ist. Die grundlegende Idee der Studie besteht darin, mögliche Fehlschläge einer operativen Therapie dieses Krankheitsbildes, durch eine klare Darstellung zu verhindern. Bisher wurden nach der Therapie des femoroacetabulären Impingements durch die chirurgische Hüftgelenksluxation von bis zu 28 Prozent Fehlschlägen berichtet. Diese könnten mit einer schlechten präoperativen Diagnostik assoziiert sein. Bisherige Verfahren wie die Standardröntgenaufnahmen, Magnetresonanztomographie und Computertomo-graphien des Hüftgelenks zeigen eine schlechte klinische Reproduzierbarkeit und Objektivität in der Diagnostik indirekter Impingementzeichen.

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Studiendetails

Studienziel Wenn der Patient in der klinischen und nativradiologischen Untersuchung indirekte Zeichen eines femoroacetabulären Impingement zeigen, wird bei den Patienten eine dynamische 4 D Volumencomputertomographie (Aquilion One, Toshiba, Nasu, Japan, Chariet Berlin) durchgeführt um die femoroacetabulären Kontakt darzustellen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Charite, Klinik für Orthopädie, CMSC

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen wurden Patienten mit seit mindestens 3 Monaten bestehenden Hüftschmerzen, klinischen und konventionell radiologischen Impingementzeichen und eine Koxarthrose nach Tönnis nicht größer als Grad 1.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien waren ein Alter von unter 18 Jahren, eine Hüftdysplasie (CE < 25°), Voroperationen an der symptomatischen Hüfte, eine Koxarthrose ab Grad 2 nach Tönnis sowie eine fehlende Übereinstimmung der klinischen und radiologischen Untersuchungsergebnisse.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das femoroacetabuläre Impingement (FAI) ist als Ursache von Hüftschmerzen bei jungen Erwachsenen und einer vorzeitigen Koxarthrose anerkannt. Unterschieden werden der Pincer- und der CAM-Typ. Beim Pincer-Typ findet sich eine vermehrte lokale oder generelle acetabuläre Überdachung des Femurkopfes, beim CAM-Typ besteht eine Asphärizität des Kopf-Hals Übergangs. Die korrekte Diagnosestellung des FAI ist schwierig, da weder klinische Untersuchungen noch die radiologische Diagnostik eindeutig sind6. Eine unkorrekte Diagnose ist auch als Ursache therapeutischer Fehlschläge anzunehmen. Bis zu 26 % der Patienten zeigen ein schlechtes postoperatives Outcome. Probleme der radiologischen Standard-diagnostik sind der Einfluss der Beckenkippung sowie der Position des Patienten auf die Darstellung des Impingements, sie führen zu einer schlechten Reproduzierbarkeit in der Beurteilung der Impingementzeichen. Während die MR-Arthrographie Vorteile in der Diagnostik von Knorpel und Labrum-schäden zeigt, ist der alpha-Winkel, welcher die Asphärizität des Hüftkopfes beschreibt oftmals schlecht zu objektivieren und zu reproduzieren. Die Computertomographie (CT) bietet die Möglichkeit, ossäre Veränderungen unabhängig von der Beckenkippung darzustellen, die funktionelle Relevanz kann jedoch nicht abgeschätzt werden. Eine höhere diagnostische Sicherheit scheint durch eine funktionelle Untersuchung in den für ein femoroacetabuläres Impingement typischen Bewegungsebenen erreichbar. Ziel der vorliegenden Studie war es, zunächst die femoroacetabulären Kontaktflächen mit Hilfe der konventionellen Röntgenbildtechniken und der dynamischen 4-D-Volumencomputertomographie präoperativ darzustellen. Nachfolgend wurden intraoperativ die klinische Reliabilität, Objektivität und Validität der Vorhersagen beider Techniken mit dem intraoperativen Befund beurteilt.

Quelle

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