Beschreibung der Studie

Bestimmung von Stoffwechsel und Knochenumbau bei Patienten mit multiplem Myelom oder Osteoporose. Das hierbei angewendete Verfahren wird als dPET-CT bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein nuklearmedizinsiches Verfahren, wobei ein sog. Radiopharmakon appliziert wird und für eine bestimmte Zeit eine Datenaufnahme erfolgt. Hierdurch kann man sehr genau quantitative, biologische Daten bekommen, die vom gewählten Radiopharmakon abhängig sind. Sowohl bei dem multiplen Myelom als auch bei der Osteoporose steht die Belastung des Knochens im Vordergrund für den Patienten. Therapeutische Massnahmen bestehen bei beiden Erkrankungen u.a. in der sog. Kyphoplastie, der Stabilisierung von Knochenstrukturen durch ein Fremdmaterial, was in die instabile Region eingebracht wird und die Stabilität erhöht. Wesentlich für eine dauerhafte Stabilisierung ist eine gute biologische Interaktion zwischen dem Material und den umgebenden Strukturen. Im Rahmen der Studie werden zunächst Basisdaten über den Stoffwechsel mit FDG, einem Zucker-Analogon, erfasst. Weiterhin wird F-18-Fluorid eingesetzt, das Daten über den Knochenstoffwechsel liefert und so osteoporotische Regionen quantiativ sehr früh erfassen lässt. Bei erfolgter Kyphoplastie zur Stabilisierung des Knochens werden diese Untersuchungen ebenfalls durchgeführt. Wir können so den Ausgangsstoffwechsel und die Veränderungen nach Therapie vergleichen und u.a. Rückschlüsse auf die Wirkung des Materials auf die Umgebung ziehen. Auf diese Weise wird eine zukünftige Optimierung der Therapie angestrebt. Bei Patienten mit multipen Myelom erfolgen auch Verlaufsuntersuchungen nach Chemotherpie. So lässt sich die Wirkung der Therapie recht genau erfassen und der prognostische Aspekt ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel dPET-CT vor Chemotherapie und vor Kyphoplastie. Gewinnung von Ausgangsdaten über Stoffwechsel und Knochenumbau vor Therapie.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit gesichertem multiplen Myleom vor Therapie, nach Chemotherapie, nach Kyphoplastie, sowie Patienten mit Osteoporose

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung durch den Patienten;
  • Diabetes mellitus;
  • Akute Psychosen oder andere Zustände mit eingeschränktem Verständnis;
  • Schwangere Patientinnen;
  • Klaustrophobie;
  • Patienten jünger als 18 Jahre;

Adressen und Kontakt

Deutsches Krebsforschungszenturm, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Quantifizierung von Stoffwechsel (F-18-Deoxyglukose) und Knochenumbau (F-18-Fluorid) mit der dynamischen Positronenenemissionstomographie-Computertomographie (dPET-CT) bei Patienten mit multiplem Myelom und Osteoporose. Wir verwenden dPET-CT, um Volume-of-Interest (VOI) basierte, quantitative Daten über den Glukosestoffwechsel (FDG) und den Knochenstoffwechsel (F-18-Fluorid) zu bekommen. Weiterhin werden parametrische Bilder aus den dynamischen Daten errechnet. Mit dem funktionellen Verfahren dPET-CT wird der Stoffwechsel mit FDG quantiativ bestimmt. Weiterhin wird der Knochenumbau durch dynamische Messungen der F-18-Fluorid Kinetik erfasst. Dies erfolgt bei Patienten mit multiplen Myelom vor der Therapie. Weiterhin werden Untersuchungen bei Patienten durchgeführt, die eine Kyphoplastie erhalten haben, um die biologischen Veränderungen durch die therapeutische Massnahme im Verlauf zu erfassen. Ähnliches erfolgt bei Patienten mit Osteoporose. Es werden Basisdaten vor Therapie erhoben sowie Messungen nach Therapie ermittelt. Die Auswertung der Daten soll dazu verwendet werden, um eine bessere Therapieplanung zu ermöglichen sowie den Einfluss des Materials zur Stabilisierung zu beurteilen. Verlaufsuntersuchungen werden auch bei Patienten mit multiplen Myelom und Chemotherapie durchgeführt. Hier steht die Erfassung der Wirkung der Chemotherapie im Vordergrund, um mögliche prognostische Daten zu gewinnen.

Quelle

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