Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist zu prüfen, ob eine Allergie dadurch entstehen kann, dass Allergene von allergischen/atopischen Personen anders verdaut werden als von Nicht-Allergikern. Um diese Hypothese zu testen, müssen Verdauungssekrete unter anderem durch eine Magen-Darmspiegelung von allergischen und nicht-allergischen Personen gewonnen werden. Sollte sich die Hypothese bewahrheiten, könnten unsere Erkenntnisse zum einen dazu dienen, die Entstehung einer Allergie zu erklären, und zum anderen auch zur Entwicklung neuartiger Therapieansätze beitragen.

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Studiendetails

Studienziel In in vitro Versuchen wird das Verdauungsmuster von Allergenen und die Stabilität von immunologisch relevanten Allergenfragmenten in Verdauungssekreten bestimmt und zwischen Allergikern/Atopikern und Nicht-Allergikern verglichen
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Forschungszentrum Borstel Abteilung Pneumologie

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gastrointestinale Beschwerden mit vermutlichem oder gesichertem allergischen Hintergrund.
  • sophago-Gastro-Duodenoskopie muss zur Abklärung der Beschwerden medizinisch indiziert sein.

Ausschlusskriterien

  • Eine Ösophago-/Gastro-/Duodenoskopie ist zur Abklärung der Beschwerden medizinisch nicht indiziert.
  • Der Patient ist nicht einwilligungsfähig.
  • Der Patient steht in Abhängigkeit zu den teilnehmenden Institutionen.

Adressen und Kontakt

Forschungszentrum Borstel Laborgruppe Mukosaimmunologie, Borstel

Ansprechpartner: Dr. Andreas Frey

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Häufig gestellte Fragen

Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob eine Allergie durch eine veränderte Prozessierung von Allergenen im Verdauungstrakt entstehen kann, d.h. ob Allergiker/Atopiker Allergene anders abbauen als Nicht-Allergiker und auf diese Art immunologisch relevante Allergenfragmente vorzeitig zerstört werden oder andere Fragmente entstehen. Die individuelle Entstehung einer Allergie ist bisher nur unzureichend untersucht, somit ist die Entwicklung von kausalen Therapien maßgeblich erschwert. Durch Aufklärung des Mechanismus der initialen Entstehung einer Allergie (Sensibilisierung) könnte nachfolgend eine individuelle und kausale Therapieform entwickelt werden.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien