Beschreibung der Studie

Die Klangformung der menschlichen Stimme wird wesentlich durch die lufthaltigen Räume oberhalb der Stimmlippen geprägt. Die Formung dieses so genannten Vokaltraktes ist eine entscheidende Säule der klassischen Gesangsausbildung. Mit der dynamischen Magnetresonanztomographie steht nunmehr ein diagnostisches Instrument zur Verfügung, welches die physiologischen Abläufe bei der Klangformung in diesem Kollektiv besser verstehen hilft. Die Studie soll zum einen die diagnostische Methode weiter verfeinern und zum anderen an verschiedenen professionellen Sängerkollektiven die Vokaltrakteinstellungen untersuchen. Daneben soll auch versucht werden, den Schwingungsablauf der Stimmlippen mit einer MR Stroboskopie abzubilden.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung von bestimmten Messdistanzen im MR-Material und deren Korrelation mit akustischen Eigenschaften
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • professionelle Sänger mit abgeschlossenen Hochschulstudium der entsprechenden Stimmgattungen

Ausschlusskriterien

  • Stimmprobleme
  • Laryngealer Befund
  • Klautrophobie

Adressen und Kontakt

Institut für Musikermedizin, Freiburg

Ansprechpartner: Dr. med. Matthias Echternach

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Häufig gestellte Fragen

Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist die Verbesserung der technischen Evaluationsmöglichkeiten des Kehlkopfes und des Vokaltraktes mittels dynamischer Magnetresonanztomographie (MRT). Im Einzelnen streben wir an: 1.) Eine Verbesserung der Auflösung im dynamischen, zweidimensionalen MRT und Beschleunigung der Bildgebung. 2.) Eine Überprüfung der so optimierten dynamischen MRT-Bildgebung in Bezug auf den Singvorgang und der Registerübergänge bei professionellen Sängern unterschiedlicher Stimmgattungen (Sopran, Alt, Tenor, Bass, Contratenor). 3.) Des weiteren wird eine Optimierung der 3-D Auswertung des Vokaltraktes mit dem Ziel angestrebt, die Daten mittels eines bereits bestehenden Area-function Modells weiter verarbeiten zu können. 4.) Als innovatives Vorhaben wird die Entwicklung und Implementierung einer MR-Stroboskopie mit Echtzeit Frequenzsynchronisation zur Darstellung der Dynamik der Stimmlippen unternommen.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien