Beschreibung der Studie

Die klinische Effektivität der spezifischen Immuntherapie (SIT) bei der Behandlung allergischer Erkrankungen ist unumstritten. Allerdings sind die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht ausreichend untersucht. In dieser Studie soll zu verschiedenen Zeitpunkten von Patienten mit Atemwegsallergie, die eine SIT erhalten, Blut gewonnenen werden, um mögliche Änderungen verschiedener immunologischer Parameter zu analysieren.

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Studiendetails

Studienziel Induktion regulatorischer T-Zellen; Blutentnahme vor und 1, 3, 6, 12, 18, 24, 30, 36, 42, 48 Monate nach Einleitung der SIT; Bestimmung der Frequenzen allergenspezifischer Treg und Teff sowie Quantifizierung der Zytokine und spezifischer Antikörper
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Rhinokonjunktivitis allergica oder Asthma bronchiale allergicum mit Beschwerdemaximum im Frühjahr.
  • Soforttyp-Sensibilisierung gegen Birkenpollen in klinischen Test nachweisbar: - positiver Prick- oder Intrakutantest gegen Birkenpollen.
  • Positiver nasaler Provokationstest gegen Birkenpollen.
  • Sensibilisierung gegen Birkenpollen (und das Leitallergen Bet v 1) in vitro nachweisbar
  • Spezifisches IgE von mindestens CAP-Klasse 2 (auf das klassische Birkenpollenallergen) und von mindestens CAP-Klasse 1 auf rekombinantes Bet v 1.
  • Unterschriebene Zustimmungserklärung.

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikation gegen eine spezifische Immuntherapie.
  • Nicht-einwilligungsfähige Patienten.

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Häufig gestellte Fragen

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Die klinische Effektivität der spezifischen Immuntherapie (SIT) ist unumstritten, doch sind die immunologischen Mechanismen, die zu einer Allergentoleranz führen, noch nicht vollständig geklärt. Entscheidende Ereignisse sind die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen allergenspezifischen T-Lymphozyten vom Helfer-Typ 1 und 2 sowie IL-10-produzierenden, Typ 1 regulatorischen T-Zellen; zusätzlich auf humoraler Ebene die Induktion allergenspezifischer IgG4-Antikörper. In dieser longitudinalen Studie sollen Frequenz- bzw. Phänotypveränderungen innerhalb der unterschiedlichen T-Zellklassen, Unterschiede in den Konzentrationen allergenspezifischer Antikörper sowie molekulare Differenzen bei Patienten mit respiratorischer Soforttypallergie unter SIT charakterisiert werden. Insbesondere interessiert hierbei, ob unterschiedliche Änderungen in Abhängigkeit von Applikationsweise und Struktur des verabreichten Allergens auftreten.

Quelle

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