Beschreibung der Studie

In dieser Studie sollen zwei verschiedene Wundverschlusstechniken miteinander verglichen werden: Erstens der Wundverschluss durch kreisformige Hautnaht. Dabei verbleibt die Wunde in der Mitte offen (1 bis 1,5cm). Zweitens der Wundverschluss durch lineare Hautnaht. Dabei wird die Wunde komplett verschlossen. Es soll geprüft werden, bei welcher Hautnaht die Wahrscheinlichkeit einer Wundinfektion geringer ist und bei welcher das kosmetische Endergebnis nach der Ileostomarückverlagerung besser ist.

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Studiendetails

Studienziel Wundinfektionsrate Definition: Rötung der Wunde mit Sekretion von trüber, putrider Flüssigkeit (evtl. Fieber, evtl. Anstieg der Entzündungsparameter), mit Eröffnung der Wunde oder Beginn einer Antibiosetherapie. Diese wird untersucht am 3 ± 1. postoperativen Tag, am Entlassungstag, am 30 ± 2. Tag nach der Operation
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Mannheim, Chirurgische Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die sich einer elektiven Ileostomarückverlagerung unterziehen müssen
  • Angemessene Patientencompliance
  • Einwilligungserklärung des Patienten

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Anlage eines protektiven Ileostomas erfolgt häufig bei Patienten mit colorektalen Erkrankungen. In den meisten Fällen kann das Ileostoma einige Monate nach der primären Operation wieder zurück verlegt werden. Die Wundinfektrate nach Ileostomarückverlagerung ist bis zur 40 % und somit die häufigste Komplikation nach diesem Eingriff. Die Methode der Wahl die Wunde zu verschließen war bislang der primäre lineare Hautverschluss. Im Jahre 2002 haben Sutton et al. eine zirkuläre, subtotale Hautverschlusstechnik beschrieben, bei der die Wundinfektionsrate bei 0 % lag. In der Literatur liegen keine Daten höherer Evidenzgrade vor, die verschiedenen Hautverschlusstechniken bezüglich der Wundinfektionsrate nach Ileostomarückverlagerung miteinander verglichen haben. Ziel dieser prospektiv-randomisierten Studie ist es die lineare primäre Naht mit der subtotalen Hautverschlusstechnik hinsichtlich der postoperativen Wundinfektionsrate zu vergleichen. Das Sekundärziel dieser Studie ist es, die beiden Techniken bezüglich ihres kosmetischen Ergebnisses einen bzw. 6 Monate nach der Operation zu vergleichen.

Quelle

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