Beschreibung der Studie

Die Studie erhebt die Lebensqualität von Patienten mit einem Tumor des Kopf-Hals-Bereiches, die eine palliative Strahlentherapie erhalten. Durch Fragebögen soll untersucht werden, wie sich die Lebensqualität nach der Strahlentherapie verändert. Die Verbesserung oder Stabilisierung der Lebensqualität ist das Hauptziel einer palliativen Therapie. Daher möchten wir mit dieser Studie den Stellenwert der palliativen Strahlentherapie für Patienten mit einem Kopf-Hals-Tumor genauer untersuchen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Lebensqualität gemessen durch Fragebögen EORTC QLQ-C-30+H&N43 im Vergleich vor und nach Radiotherapie (deskriptive Statistik, Beobachtungszeitraum in Intervallen vor Radiotherapie und max. 12 Monate nach Radiotherapie)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Strahlentherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit plattenepithelialem Kopf-Hals-Tumor;
  • Indikation zur palliativen Radiotherapie;
  • Fähigkeit Fragebögen auszufüllen;
  • Alter ≥18 Jahre;
  • Einverständnis zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Kurativ intendierte Radiotherapie geplant (=EQD2 ≥ 60 Gy);
  • Kutaner Primarius;
  • Geschäftsunfähigkeit bzw. fehlendes Einverständnis

Adressen und Kontakt

Klinik für Strahlentherapie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Kiel

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Kiel via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Klinikum Braunschweig - Strahlentherapie & Radioonkologie, Braunschweig

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Braunschweig via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Pius-Hospital Oldenburg - Klinik f. Strahlentherapie & Radioonkologie, Oldenburg

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Oldenburg via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Kopf-Hals-Tumore sind mit etwa 17.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland relativ selten. Die Diagnose wird häufig erst im fortgeschrittenen Stadium gestellt, und die Prognose ist insgesamt ungünstig. Auch wenn die Prognose selbst im lokal fortgeschrittenen Stadium durch eine intensivierte multimodale Therapie (bspw. Radiochemotherapie) verbessert werden konnte, wird diese insbesondere von älteren und fragilen Patienten nicht gut toleriert. Zusätzlich wird in einigen Patienten die Diagnose erst in einem Stadium gestellt, das keine radikale Therapie in kurativer Intention mehr zulässt. Gerade diese Patienten erfahren jedoch häufig einen hohen Leidensdruck mit Symptomen wie u.a. Schmerzen, Dyspnoe, Dysphagie oder Tumorblutungen. Zur Systemtherapie wurde in palliativer Intention eine Kombination aus Platinderivat, 5- Fluorouracil sowie Cetuximab (“Extreme-Schema”) eingesetzt. Dieses Schema wird bei geeigneten Patienten ergänzt oder teils ersetzt durch Immun-Checkpoint- Inhibitoren wie Pembrolizumab mit einer signifikanten Verbesserung des Gesamtüberlebens. Interessanterweise wird das Progressions-freie Überleben dadurch nicht signifikant verbessert. Dies könnte die Bedeutung der lokalen Symptomkontrolle weiterhin unterstreichen. Zur lokalen Symptomkontrolle ist die palliative Strahlentherapie etabliert. Bei einer Vielzahl unterschiedlicher Bestrahlungsregime ist das ideale Fraktionierungs- und Dosierungsschema jedoch unklar. Dies liegt unter anderem daran, dass bisherige Studien zur palliativen Radiotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren den Fokus auf das Gesamtüberleben und die Tumorkontrolle gelegt haben. Eine qualitativ hochwertige und patienten-orientierte Erhebung der Lebensqualität erfolgte bislang nur unzureichend. Die Verbesserung der Lebensqualität dieser Patienten mit medianen Gesamtüberleben von 6 bis 12 Monaten muss jedoch das primäre Ziel sein.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: