Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, Langzeiteffekte eines Selbsthilfeansatzes zur Reduktion des Suchtverlangens (Retraining in sensu) in einer Stichprobe von Rauchern (Name der Intervention: „Retrain your Brain“) und einer Stichprobe von Frauen mit übermäßigem Verlangen nach hochkalorischen Lebensmitteln (Name der Intervention: „Loslassen statt Losnaschen“) zu untersuchen. Es werden 1-Jahres-Nacherhebungen zu zwei bereits abgeschlossenen Studien (DRKS00016860, DRKS00017220) durchgeführt. Darüber hinaus sollen in der Stichprobe der Raucher direkte Veränderungen auf das Verlangen und die Bewertung von Zigarettenbildern durch verschiedener Teilstrategien (zufällige Zuteilung zu einer von fünf Strategien) der Selbsthilfetechnik untersucht werden. Es wird erwartet, dass die in den Vorstudien gefundenen Rückgänge im Konsum von und Verlangen nach Zigaretten/hochkalorischen Lebensmitteln auch nach einem Jahr noch nachgewiesen werden können. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Teilstrategien der Selbsthilfetechnik zu einer negativeren Bewertung der Zigarettenbilder und einem geringeren Verlangen nach Zigaretten führen.

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Studiendetails

Studienziel Rauchen: Visuelle Analogskala (VAS) zum Craving: Visuelle Analog Skala zur Messung des Rauchverlangens in der letzten Woche Übergewicht: Frage nach dem Nahrungsmittelverlangen anhand des Food Craving Questionnaire (FCQ) mit fünfstufiger Likert-Skala
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Teilnahme an einer der beiden Vorstudien
  • Einwilligungsfähigkeit
  • Vorliegen eines Internetzugangs
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Bereitschaft, an einer anonymen Online-Befragung teilzunehmen, welche ca. 25-30 Minuten dauert

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Psychiatrie, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Der Konsum von Zigaretten und hochkalorischen Nahrungsmitteln geht mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen einher und führt zu hohen volks- wie betriebswirtschaftlichen Kosten. Viele Betroffene suchen keine direkte Hilfe oder erst sehr spät, wenn gesundheitliche Folgeprobleme bereits eingetreten sind. Die bestehende Behandlungslücke könnte durch das Angebot von niedrigschwelligen (internetbasierten) Interventionen verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, Langzeiteffekte einer imaginationsbasierten Selbsthilfe-Variante der Approach-Bias-Modification (Retraining in sensu) zu untersuchen. Hierzu soll eine 1-Jahres-Follow-Up Erhebung zu zwei randomisiert-kontrollierten Studien (DRKS00016860, DRKS00017220) in einer Stichprobe von Rauchern (Name der Intervention: „Retrain your Brain“) und einer Stichprobe von Frauen mit übermäßigem Konsum von hochkalorischen Lebensmitteln (Name der Intervention: „Loslassen statt Losnaschen“) durchgeführt werden. Es wird erwartet, dass gefundene Effekte aus den Vorstudien auch nach einem Jahr noch nachgewiesen werden können. Als primäre Parameter dienen die Visuelle Analogskala zur Erfassung des Rauchverlangens (VAS) in der Raucher-Stichprobe sowie die Frage nach der Stärke des Nahrungsmittelverlangens mithilfe der deutschen Version des Food Craving Questionnaire (FCQ) in der Stichprobe mit übermäßigem Nahrungsmittelkonsum. Weiterhin sollen in der Raucher-Stichprobe akute Effekte verschiedener Teilstrategien der Intervention auf das Verlangen nach sowie die Bewertung von suchtrelevanten Bildern untersucht werden. Hierzu werden die Probanden randomisiert einer von fünf Gruppen zugeteilt, die unterschiedliche Instruktionen zur Manipulation der Bilder bekommen. Es wird erwartet, dass die Teilstrategien, die die größte Ähnlichkeit zur Selbsthilfetechnik aufweisen, zu einer negativeren Bewertung der Zigarettenbilder und einem geringeren Verlangen nach Zigaretten führen.

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