Beschreibung der Studie

Auch mithilfe moderner Schnittbildverfahren wie CT- und MRT-Untersuchungen liegen medizinische Bildinformationen über räumliche Objekte nur als Datensatz aus zweidimensionalen Bildern in unterschiedlichen Schnittebenen vor. Der Untersucher rekonstruiert sich die räumliche Anordnung der anatomischen Strukturen und ist dabei auf sein räumliches Vorstellungsvermögen angewiesen. Auf diese Art und Weise ist beispielsweise eine Rotation der Objekte allein durch die räumliche Vorstellungskraft des Untersuchers nicht kontinuierlich möglich. Die exakte räumliche Anordnung verschiedener, zum Teil kleinster Strukturen, ist auf diese Weise nur schwer nachvollziehbar. Dies ist insbesondere in der Neurochirurgie relevant, da die operativen Zugangswege oft aus einem schmalen, tiefen Korridor bestehen und anatomische Landmarken oft nur teilweise sichtbar sind. Mithilfe einer Datenverarbeitungssoftware sollen in dieser Studie zunächst virtuelle 3D Objekte aus Bilddatensätzen erzeugt werden, die im Verlauf für den Druck von 3D Modellen herangezogen werden sollen, um die Limitationen der konventionellen Bildgebung zu überwinden. Langfristig sollen diese Modelle die Operationsplanung und -simulation verbessern.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Herstellung eines patientenspezifischen 3D Modells, dass die Anatomie der untersuchten Region korrekt darstellt. Dazu werden bereits nach Herstellung des virtuellen Modells mit der Bildbearbeitungssoftware vergleichende Analysen mit CT- und MRT- Datensätzen durchgeführt. Dieser Vergleich wird nach dem 3D Druck wiederholt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um einen Bilddatenabgleich, mithilfe dessen die korrekte Darstellung von verschiedenen anatomischen Landmarken analysiert wird. Retrospektiv erfolgt ein Vergleich mit intraoperativen Fotos, um den Nutzen der 3D Modelle beispielhaft aufzeigen zu können.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Forschungskommission des Sanitätsdienstes der BundeswehrSanitätsakademie der Bundeswehr

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit und schriftl. dokumentierte Einwilligung, vollendetes 18. Lebensjahr, Behandlung in der Neurochirurgie des Bundeswehrkrankenhaus Westerstede

Ausschlusskriterien

  • die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, fehlende oder unvollständige Einwilligung, Ablehnung der Studienteilnahme

Adressen und Kontakt

Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, Klinik für Neurochirurgie, Westerstede

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Westerstede via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die präoperative Abbildung eines dreidimensionalen OP-Situs in der Neurochirurgie erfolgt bisher durch CT- und MRT- Bilddatensätze in axialer, sagittaler und coronarer Schichtung. Dabei handelt es sich um eine zweidimensionale Abbildung eines dreidimensionalen Objektes in unterschiedlichen Schnittebenen. Dies limitiert die Darstellung des OP-Situs maßgeblich, da der Bildbetrachter auf sein räumliches Vorstellungsvermögen angewiesen ist, um sich die Dreidimensionalität des Operationssitus vergegenwärtigen zu können. Dies spielt insbesondere in der Schädelbasischirurgie eine Rolle, da hier oftmals nur Anschnitte anatomischer Landmarken, die dem Operateur zur Orientierung zur Verfügung stehen, in einem schmalen und oftmals tief gelegenen Situs zu sehen sind. Um die Limiitationen der konventionellen Bildgebung zu überwinden, erstellen wir im Rahmen dieser retrospektiven Studie zunächst virtuelle 3D-Modelle des Neuro- und Viscerocraniums, der Arterien des Circulus arteriosus willisii, der oberflächlichen und tiefen Hirnvenen und der venösen Blutleiter sowie pathologischer Raumforderungen. Im Anschluss werden diese Modelle zu einem 3D Modell zusammengefügt. In einem nachfolgenden Schritt erfolgt die Umsetzung der Datensätze durch 3D Druck. Die nun erstellten Modelle werden im Hinblick auf Ihre Eignung für die Operationsplanung, Ausbildung, Simulation und Patientenaufklärung evaluiert.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: