Beschreibung der Studie

Protheseninfektionen sind ein zunehmendes Problem. Insbesondere der fehlende Keimnachweis stellt die behandelnden Ärzte häufig vor Problemen. Im Rahmen der Studien werden bei Patienten mit periprothetsichen Infektionen die intraoperativ entnommenen Gewebeproben randomisiert auf verschiedene Nährlösungen um das Wachstumsverhalten vergleichen zu können. Ziel der Arbeit ist die Verbesserung der Gewebeentnahme, Lagerung und des Transportes um möglichst früh und häufig den verantwortlichen Erreger identifizieren zu können.

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Studiendetails

Studienziel Es werden sowohl die Anzahl der positiven Keimnachweise, Art der nachgewiesenen Erreger in den verschiedenen Gruppen nach 14 Tagen erhoben, als auch der Zeitpunkt an dem Bakterien zum ersten Mal nachweisbar waren.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie des Universitätsklinikums Münster

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit periprothetischer Infektion

Ausschlusskriterien

  • Patienten ohne periprothetische Infektion

Adressen und Kontakt

Klinik für allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie, Münster

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Häufig gestellte Fragen

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Periprothetische Infektionen an Hüft- und Kniegelenk sind auf Grund ihrer zunehmenden Häufigkeit, assoziierten Morbidität und Mortalität sowie infektiologischer Überlegungen eine große Herausforderung für Orthopäden und Mikrobiologen. Der Identifikation der auslösenden Erreger kommt sowohl bei der Sicherung der Diagnose, also auch bei der gezielten chirurgischen und antimikrobiellen Therapie eine entscheidende Rolle zu. Ein häufiges Problem sind kultur-negative Infektionen, deren Prävalenz auf bis zu 22% geschätzt wird, da hier weder eine gezielte systemische noch lokale Antibiotikatherapie möglich ist. Ein potentieller Faktor, welcher fehlende Keimnachweise trotz klinisch hochgradigem Infektverdacht bedingen kann, sind nicht optimale Transportwege und Lagerung des entnommenen Probematerials aus der Operation (Präanalytik) . Ziel der Arbeit soll die Untersuchung und Optimierung verschiedener Einflussfaktoren in der Präanalytik auf die Kulturresultate solcher Proben sein. Es werden alle entsprechenden Keimnachweise, als auch Anzahl der Kolonien der verschiedenen Methoden prospektiv erfasst sowie die Zeit, die es dauert bis ein Keim anzüchtbar ist.

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