Beschreibung der Studie

Die Lunge und das Herz sind eine Einheit. Zum einen muss das gesamte Blutvolumen, das vom (rechten) Herz gepumpt wird, die Lungen in den Gefäßen passieren, des Weiteren teilen sich Lungen und Herz den begrenzten Brustkorb. Sie arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass der Körper über das sauerstoffreiche Blut verfügt, das für eine normale Funktion erforderlich ist. Ziel dieser Studie ist es, die Lungenfunktion bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern zu beschreiben und deren mögliche Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu testen. Hierfür werden zum einen bereits erhobene Daten aus Fragebögen und klinische Untersuchungen genutzt, aber auch neue Untersuchungen durchgeführt. Der Nutzen bei dieser nicht-interventionellen Studie ist es, die Lungenfunktion bei Patienten mit angeborenem Herzfehler (besser) einschätzen zu können und mögliche Risiken eventuell schon frühzeitig zu erkennen.

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Studiendetails

Studienziel • Gibt es Veränderungen an der Lungenfunktion bei Patienten mit angeborenem Herzfehler? • Gibt es Unterschiede/Besonderheiten bei einer bestimmten Gruppe an Herzfehlern? • Gibt es Ursachen, die diesen Einschränkungen zugrunde liegen (z.B.: Hämodynamik: Dauer/Ausmaß der Lungenüberdurchblutung [Qp/Qs]; Operationen: Anzahl, Alter, Zugangsweg; Zyanose: Dauer, Ausmaß; aktueller Lebensstil: Alltagsaktivität, Nikotinabusus, Body-Mass-Index; aktuelle körperliche Fähigkeiten: Kraft im Oberkörper bzw. in der Atemhilfsmuskulatur, Flexibilität im Schultergürtel)? • Haben die möglichen Einschränkungen Auswirkungen auf den Patienten (NYHA-Klasse / Funktionsklasse, Kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit, Funktion des autonomen Nervensystems, allgemeine sportliche Fitness [Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Flexibilität], Lebensqualität)?
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Stiftung KinderHerz

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Angeborener Herzfehler

Ausschlusskriterien

  • Kognitive Einschränkung, die eine Durchführung der Bodyplethysmographie nicht möglich machen.

Adressen und Kontakt

Deutsches Herrzentrum München, München

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Häufig gestellte Fragen

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Lunge und Herz sind eine Einheit. Zum einen muss das gesamte Blutvolumen, das vom (rechten) Herz gepumpt wird, die Lungen in den Gefäßen passieren, zweitens teilen sich Lungen und Herz den begrenzten Brustkorb, d.h. ein vergrößertes Herz verdrängt die Lungen und umgekehrt, und drittens beeinflusst der Luftdruck in der Lunge den Druck in den Herzhöhlen. Diverse Studien bei Patienten mit angeborenem Herzfehler (nativ oder operiert) zeigten, dass dies ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die Lungenfunktion (Volumina und Drücke) der Patienten haben kann. Eine weitere Studie bei allen Herzfehlern konnte ein Zusammenhang der Anzahl der Thorakotomien sowie des Zeitpunktes der Operationen und der Lungenfunktion zeigen. Über andere Herzfehler lässt sich nur auf sehr kleine Studien zurückgreifen und spekulieren. Die größten Bodyplethysmographie-Studien an Patienten mit angeborenen Herzfehlern sind relativ alt und wurden meist an nicht operierten Patienten durchgeführt. An jeweils 30-50 Patienten aus den größten Herzfehlergruppen, bei den mehr Einschränkung des Atemvolumens (forcierte Vitalkapazität, FVC), aber keine Verringerung des gesamten Lungenvolumens (totale Lungenkapazität, TLC) festgestellt werden.

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