Beschreibung der Studie

Intraoperatives Neuromonitoring wird zur Überwachung der Narkosetiefe empfohlen, da die übermäßige Verabreichung von Anästhetika das Outcome von Patienten verschlechtern kann. Die „Narkosetiefe“ scheint jedoch nicht der einzige Parameter zu sein, welcher das Auftreten von perioperativen neurokognitiven Defiziten beeinflusst. Als ein Marker für eine adäquate Allgemeinanästhesie gelten frontale α-Oszillationen (8 – 12 Hz) im Elektroenzephalogramm (EEG). Jedoch kann momentan die Ausprägung dieser α-Oszillationen vom geschulten Anästhesisten nur durch Betrachtung des Roh-EEGs oder des EEGs in spektraler Darstellung abgeschätzt werden. Die Darstellung des EEG-Spektrums über die Zeit als Density Spectral Array (DSA) erleichtert zwar diese Abschätzung, vor allem bei älteren Patienten stoßen die herkömmlichen Darstellungen jedoch an ihre Grenzen, da die Amplituden im EEG mit dem Alter abnehmen. Deshalb hat unsere Arbeitsgruppe eine neue Methode zur optimierten Visualisierung und Detektion von α-Oszillationen entwickelt, welche mittels dieser Studie validiert werden soll. An dieser Studie können interessierte Studierende, Ärzte/innen in Weiterbildung sowie Fachärzte/innen für Anästhesiologie teilnehmen.

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Studiendetails

Studienziel Können durch Verwendung der Power Spectral Density der diskreten Ableitung des EEGs visuell mehr α-Peaks detektiert werden als bei Darstellung der logarithmierten PSD? Zur Erfassung dieses Parameters evaluieren Mitarbeiter/innen anästhesiologischer Abteilungen sowohl die Power Spectral Density vom Roh-EEG als auch von der diskreten Ableitung des EEGs von 180 Patienten bzgl. des Vorhandenseins eines α-Peaks.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie und IntensivmedizinKlinikum rechts der IsarTechnische Universität München

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studierende, Weiterbildungsassistenten/innen im Fach Anästhesiologie, Fachärzte/innen für Anästhesiologie

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Klinikum rechts der Isar, München

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Intraoperatives Neuromonitoring wird zur Überwachung der Narkosetiefe empfohlen, da die übermäßige Verabreichung von Anästhetika das Outcome von Patienten verschlechtern kann. Die „Narkosetiefe“ scheint jedoch nicht der einzige Parameter zu sein, welcher das Auftreten von perioperativen neurokognitiven Defiziten beeinflusst. Ein Zeichen des Bewusstseinsverlusts durch Propofol oder Flurane stellen starke α-Oszillationen (8 – 12 Hz) im Elektroenzephalogramm (EEG) dar. Des Weiteren wird die Abwesenheit dieses EEG Musters, insbesondere während der Aufwachphase, mit einem höheren Delir Risiko in Verbindung gebracht. Darüber hinaus können schmerzhafte chirurgische Stimulationen zu einem Verschwinden dieser Oszillationen führen. Deshalb gelten frontale α-Oszillationen als Marker für eine adäquate Allgemeinanästhesie. Momentan kann die Stärke der α-Oszillationen vom geschulten Anästhesisten nur durch Betrachtung des Roh-EEG oder des EEG in spektraler Darstellung abgeschätzt werden. Die Darstellung des EEG-Spektrums über die Zeit als Density Spectral Array (DSA) erleichtert zwar diese Abschätzung, da sich eine starke α-Oszillation als horizontale Linie präsentiert; vor allem bei älteren Patienten stoßen die herkömmlichen Darstellungen jedoch an ihre Grenzen, da die Amplituden im EEG mit dem Alter abnehmen. Auch eine Skalierung der Anzeige gestaltet sich schwierig, da die erwünschte horizontale Line der α-Oszillation nicht selektiv herausgearbeitet werden kann. Deshalb hat unsere Arbeitsgruppe eine neue Methode entwickelt, mittels welcher der Nachweis dieser Oszillationen vereinfacht und die Visualisierung für den betreuenden Anästhesisten optimiert werden soll.

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