Beschreibung der Studie

Der körperferne Speichenbruch ist mit 25% eine der häufigsten Knochenbrüche des Menschen und tritt in allen Altersklassen auf. Je nach Bruchform wird eine Ruhigstellung im Gips oder eine Operation empfohlen. Die Operation erfolgt häufig mit Einsetzen einer angeschraubten Metallplatte. Wenn die Platte auf der Streckseite liegt, können die Strecksehnen darüber reiben und reißen. Diese Problematik kann auch bei Patienten mit anderen Arten von Implantaten am distalen dorsalen Radius auftreten. Um das zu verhindern, kann man entweder die Platte frühzeitig entfernen oder eine Schutzschicht zwischen Platte und Sehnen einbauen. Wir wollen untersuchen, ob bei Patienten mit Weichteilinterponat weniger Sehnenrupturen auftraten bzw. eine Entfernung seltener war als bei Patienten ohne Weichteilinterponat und ob es Irritationen der Hautnerven gab.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl der Sehnenrupturen bis zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung Anzahl der Sehnenrupturen bis zum Zeitpunkt der Materialentfernung Zeit von Implantateinsatz bis Implantatentfernung Anzahl der Patienten mit Missempfindungen im Versorgungsgebiet des R. cutaneus N. radialis
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsmedizin Greifswald

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter > 18 Jahre zum OP-Datum
  • Dorsales Implantat am distalen Radius, ein- oder beidseitig
  • Einwilligung

Ausschlusskriterien

  • Entzündliche Gelenkerkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis)
  • Strecksehnenverletzung durch Ereignis, das nicht im Zusammenhang mit dem Implantat steht

Adressen und Kontakt

Klinikum am Urban, Vivantes, Berlin

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Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Die distale Radiusfraktur ist mit 25% eine der häufigsten Frakturen der oberen Extremität und tritt in allen Altersklassen auf. Circa 200.000 Fälle werden jährlich in Deutschland behandelt. Insbesondere junge, sportlich aktive, aber auch Menschen mit Osteoporose, sind davon betroffen. Begleitverletzungen im Knochen- und Weichteilbereich sind keine Seltenheit. Weichteilverletzungen können aber auch bei der Frakturversorgung unter der Verwendung von Drähten, Fixateur externe und Platten entstehen. In Abhängigkeit der Frakturmorphologie kann eine dorsale Plattenosteosynthese indiziert sein. Die dorsale Seite bietet zum einen wenig subkutanes Fettgewebe, zum anderen keinen muskulären Schutz. Durch Aufliegen der Strecksehnen auf der Osteosyntheseplatten können Strecksehnenläsionen, bzw. Rupturen auftreten. Heutzutage stehen zur Versorgung der dorsalen Seite des distalen Radius u.a. winkelstabile, dorsale Low-Profile-Platten, zur Verfügung. Die winkelstabilen Platten minimieren das Risiko einer sekundären Dislokation. Es kommen abgeflachte Schrauben zum Einsatz, um Strecksehnenirritationen zu reduzieren. Nach wie vor wird bei dorsalen Plattenosteosynthesen i.d.R. eine postoperative Plattenentfernung empfohlen, da diese vermehrt zu Strecksehnenproblematiken führten. Eine vermehrte Schädigung der Sehne des M. extensor pollicis longus ist hierbei zu beobachten. Im Rahmen des operativen Zugangs kann jeder streckseitig verlaufende Hautast verletzt werden. Wegen eines autonomen Innervationsgebietes wird dies aber beim Ramus superficialis N. radialis besonders bemerkt. Dieser Ast stellt eine Fortsetzung des Nervus radialis nach seiner Aufteilung in beide Endäste dar. Er kann wegen seines physiologischen Verlaufes auf der Höhe des 1. Strecksehnenfachs durch den dorsalen Zugang verletzt oder durch Narbengewebe irritiert werden, was zu chronisch-sensiblen Störungen oder Schmerzen der dorsoradialen Seite der Hand sowie dessen 2 ½ Finger führen kann. In dieser Arbeit sollen Patienten mit einem Implantat am dorsalen distalen Radius und Weichteilinterponat mit solchen verglichen werden, die kein Weichteilinterponat erhalten haben. Es sollen 1. die Morbidität, die mit der Lappenplastik zusammenhängen kann, 2. die Häufigkeit einer Strecksehnenruptur, die durch ein Weichteilinterponat verhindert werden soll, 3. die Häufigkeit einer Materialentfernung und 4. die Funktionalität mittels Beweglichkeitsuntersuchung und einem Fragebogen 5. Unterschiede zwischen verschiedenen Arten der Weichteilinterposition untersucht werden.

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