Beschreibung der Studie

Das Verfahren der Gefäßembolisation mit Mikrocoils ist eine alltäglich durchgeführte Standardprozedur der interventionellen Radiologie (Blutungsembolisation, Embolisation von Segmentarterien vor Aortenprothesenversorgung etc.). Die aktuelle Literatur zeigt, dass die interventionell-radiologische Behandlung des Hämorrhoidalleidens eine vielversprechende und komplikationsarme Behandlungsoption ist. Insbesondere scheint die Therapie eine Option für Patienten zu sein, die eine relative Kontraindikation auf bisherige endoskopische/chirurgische Therapien aufweisen, bzw. für die Patienten, die ein Rezidiv zeigen.

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Studiendetails

Studienziel Evaluation der therapeutischen Wirksamkeit der Hämorrhoidalarterienembolisation gemäß des French Bleeding Scores und der VAS 6 Monate post-interventionell.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Radiologie Klinikum der Universität München Campus Großhadern

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit symptomatischen internen Hämorrhoiden 2. oder 3. Grades
  • Fehlendes bisheriges Therapieansprechen (konservative Basistherapie, medikamentös, endoskopische Verfahren, minimal-invasive Verfahren).
  • Bestehen von Kontraindikationen gegen eine chirurgische Behandlung oder Therapieversagen nach chirurgisch/endoskopischer Behandlung.
  • Negativer koloskopischer Befund (innerhalb der vergangenen 24 Monate).
  • Keine erfolgsversprechende weitere Therapieoption seitens der Chirurgie/Endoskopie
  • Labor:
  • Thrombozytenzahl ≥50.000 / μl
  • PTT <50s
  • INR < 1,5
  • Nierenfunktion:
  • Altersberichtigtes normales Serumkreatinin oder Kreatinin-Clearance ≥ 30 ml / min / 1,73 m2 für sichere Kontrastmittelgabe

Ausschlusskriterien

  • mögliche chirurgische oder endoskopische Behandlung
  • Hämorrhoiden 1. + 4. Grades, fixiert Prolaps
  • Fehlende Zugangsmöglichkeiten über die A. mesenterica superior, z.B. im Zustand nach Hemikolektomie, Zustand nach Rektumresektion, einliegende EVAR-Prothese.
  • Akute Erkrankungen wie u.a. Fissuren, Infektionen, Abszesse etc.
  • Anatomische Kontraindikationen: Stenosierungen, Fistelungen, Gefäßverschluss.
  • Vorige kolorektale Chirurgie, kolorektale Anomalien.
  • Kontrastmittelunverträglichkeit, schwere Niereninsuffizienz, Schwangerschaft.

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Radiologie, München

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Häufig gestellte Fragen

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Selektiv-angiographische Embolisation von insbesondere (Ästen) der A. rectalis superior zur Behandlung von Hämorrhoidalleiden.

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