Beschreibung der Studie

Die Studie dient dem Ziel ein Bewegungsprogramm hinsichtlich seiner Wirkung bei Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen zu überprüfen. Dabei soll herausgefunden werden, ob das Bewegungsprogramm Einfluss auf den Bewegungsradius hat, also wie oft und wohin sich eine Person bewegt. Zudem werden die Effekte auf die Kognition wie z.B. die räumliche Orientierungsfähigkeit, das Wohlbefinden und auf die körperliche Leistungsfähigkeit wie z.B. Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht untersucht. Um die Wirkung abzusichern, wird zusätzlich eine Intervention durchgeführt, die keine Aufgaben zur Orientierung und Navigation enthält. Die Trainingsinterventionen finden 2x wöchentlich über einen Zeitraum von 12 Wochen statt. Die Trainingsstunden erfolgen als Gruppenangebot und werden von qualifizierten und erfahrenen Bewegungswissenschaftler*innen oder Physiotherapeut*innen durchgeführt. Die Inhalte der Trainingsprogramme sind auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur zusammengestellt und im Vorwege in der Praxis erprobt worden. Die Trainingsformen tragen dazu bei, Ihre körperliche Fitness und alltägliche Bewegungen zu verbessern sowie die Orientierung im Pflegeheim zu optimieren. Um den Trainingserfolg zu kontrollieren, werden Eingangs- und Ausgangsmessungen durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Retentionsrate: Anzahl der Personen die die Intervention beendet haben Anzahl der Drop Outs (Gründe dafür) Adverse Events/ Zwischenfälle Anwesenheitrate
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 103
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Techniker Krankenkasse

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Freiwillige Teilnahme
  • Bewohner*in des Pflegeheims
  • Fähigkeit selbstständig und aufrecht zu sitzen
  • Fähigkeit zur Umsetzung der Anweisungen der Übungsleitenden
  • Fähigkeit zur Teilnahme an einer Gruppe

Ausschlusskriterien

  • durch den Arzt und das Pflegepersonal geäußerte Kontraindikation einer Teilnahme

Adressen und Kontakt

Pflegeeinrichtung, Hamburg, Glinde, Schwerin, Rostock

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Multimodale Bewegungsprogramme werden empfohlen, um altersbedingten Funktions- und Mobilitätsverlusten entgegenzuwirken sowie Mobilität zu fördern (Crocker et al., 2013). Das Präventionsprogramm der Studie PROCARE hat sich diesbezüglich als wirksam erwiesen. Der geringe Lebensradius von Pflegeheimbewohner*innen, welcher oftmals auf den eigenen Raum limitiert ist (Jansen et al., 2017), könnte ebenfalls im Zusammenhang mit dem altersbedingten Abbau der räumlichen Orientierungsfähigkeit (deIpolyi et al., 2007) stehen. Die vorliegende Studie untersucht, ob eine zusätzliche Förderung der räumlichen Orientierungsfähigkeit Mobilitätseinschränkungen entgegenwirken kann. Die Verbesserung der Orientierungsfähigkeit durch ein kognitives Training mit Orientierungsaufgaben wird durch Mitolo et al. (2017) bestätigt. Ungeklärt ist, ob eine Kombination von Bewegungs- und Orientierungsaufgaben einem Abbau entgegenwirken, den Lebensradius erweitern und somit die Mobilität der Bewohner*innen gezielter fördern kann. Als Erweiterung der Studie PROCARE sollen Orientierungsaufgaben und Ortswechsel in das bestehende Präventionsprogramm eingefügt werden und in einer randomisierten kontrollierten Studie im Parallelgruppendesign in vier Pflegeeinrichtungen von KerVita implementiert werden. In Absprache mit der Pflegedienstleitung, den Pflegefachkräften und auf Grundlage der Pflegedokumentation werden insgesamt mindestens 103 Bewohner*innen rekrutiert und nach Studieneinschluss pro Einrichtung randomisiert einer Interventionsgruppe (PROCARE mit Orientierungsaufgaben) und einer Kontrollgruppe (PROCARE) zugeteilt.

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