Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll die Durchführbarkeit und Sicherheit einer neuen psychotherapeutischen Gruppenintervention, die speziell für das Setting akutpsychiatrischer Stationen entwickelt wurde, demonstriert werden. Psychotherapie gehört mittlerweile zur leitliniengerechten Behandlung auch schwerer psychischer Störungen wie Schizophrenie oder Depression. Passende Programme für Patienten mit akuter, schwerer Symptomatik, die sich auf geschlossenen Akutstationen befinden, existieren bisher jedoch kaum. Daher wurde das in Behandlungsleitlinien empfohlene und in vorherigen Studien als wirksam erwiesene Metakognitive Training für Psychose (MKT) an den akutpsychiatrischen Kontext angepasst (MKT-A). Das MKT-A soll allen auf die psychiatrische Akutstation aufgenommenen Patientinnen und Patienten als zusätzliches Therapieangebot zur Standardbehandlung zweimal wöchentlich angeboten werden. Studienteilnehmer nehmen an bis zu 7 Modulen (4 Wochen lang) teil. Nach jeder Sitzung sollen die Patienten einen kurzen Feedback-Bogen zur jeweiligen Sitzung ausfüllen. Nach jeweils 2 und 4 Wochen werden subjektive Nützlichkeit und Zufriedenheit mit der Therapie, Nebenwirkungen und allgemeine Veränderungen im Vergleich zum Therapiebeginn sowie unerwünschte Ereignisse, die im Zusammenhang mit der Therapie stehen, erfasst. Vor der Teilnahme werden soziodemografische Daten und Erwartungen bzgl. der Therapie erfragt. Vor, während (nach 2 Wochen) und nach dem Teilnahmezeitraum (nach 4 Wochen) werden Teilnehmer außerdem zu Hoffnung bzgl. ihrer Therapie, Lebensqualität, aktueller Symptombelastung und Selbststigmatisierung befragt. Zu allen 3 Zeitpunkten wird die aktuelle Symptombelastung auch von psychiatrischem Fachpersonal fremdbeurteilt. Es wird angenommen, dass die Teilnahme an der Gruppentherapie im Nachhinein als positiv bewertet wird, dass wenig Nebenwirkungen und keine Symptomverschlechterung auftreten und dass nach der Teilnahme die Hoffnung und Lebensqualität der Teilnehmer erhöht und die Selbststigmatisierung reduziert ist im Vergleich zu vor der Teilnahme.

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Studiendetails

Studienziel Gesamtzufriedenheit mit und subjektive Nützlichkeit der Intervention (selbst-generierter Fragebogen). Wird nach 2 und nach 4 Wochen vorgegeben, also wenn Teilnehmer an bis zu 4 bzw. bis zu 7 Modulen teilgenommen haben.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und PsychotherapieArbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Aufenthalt auf geschützt-geschlossener akutpsychiatrischen Station;
  • Diagnose einer schweren psychiatrischen Erkrankung (F-Diagnose nach ICD-10)

Ausschlusskriterien

  • Mangelnde Einwilligungsfähigkeit/keine Zustimmung des Betreuers, mangelnde Deutschkenntnisse, Intelligenzminderung und dementielle Entwicklungen

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Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek, Hamburg

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Psychiatrische Klinik Lüneburg, Lüneburg

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Häufig gestellte Fragen

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Psychotherapie gehört mittlerweile zur Leitlinien-Behandlung von Patienten mit schweren psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depression (z.B. DGPPN, DGPs). Auf Akutstationen stellen pharmakologische Behandlungen jedoch oft die einzige angebotene Therapiemöglichkeit dar. Das Metakognitive Training für Psychose (MKT) ist eine einfach anwendbare Gruppenintervention, die darauf abzielt, kognitive Verzerrungen, die mit der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychotischen Symptomen in Zusammenhang stehen, zu reduzieren. Für das Akutsetting wurde eine neue MKT-Version entwickelt (MKT-A), die für Patienten mit schwerer, insbesondere psychotischer und depressiver, Symptomatik angepasst ist. Die zweimal wöchentlich auf Akutstationen durchgeführte Intervention soll in einer ersten Studie auf Machbarkeit und Akzeptanz untersucht werden. Eingeschlossen werden sollen Patienten auf geschützt-geschlossenen akutpsychiatrischen Stationen mit einer Primärdiagnose einer schweren psychiatrischen Erkrankung (F-Diagnose nach ICD-10), vorrangig einer Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis, affektiven und/oder Abhängigkeitserkrankung oder mit emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung. Die Ausschlusskriterien umfassen Unfähigkeit zur informierten Einwilligung/Nichteinwilligung des gesetzlichen Betreuers, mangelnde Deutschkenntnisse, Intelligenzminderung und dementielle Entwicklungen. Da es sich um eine Pilotstudie zur Machbarkeit ohne Effektstärken zu Gruppenvergleichen handelt, kann keine seriöse Fallzahlkalkulation durchgeführt werden. Ziel ist es, innerhalb eines 9-monatigen Interventionszeitraums möglichst viele Personen einzuschließen. Dabei streben wir eine Fallzahl von 40 vollständigen Fällen mit Daten zu allen drei Testzeitpunkten an. Nach jeder Sitzung, sowie nach 2 und 4 Wochen wird die subjektive Nützlichkeit der Intervention erhoben. Innerhalb des Interventionszeitraums werden Adhärenz, Gründe der Nichtteilnahme und unerwünschte Ereignisse erfasst. Vor (t0), während (nach 2 Wochen; t1) und nach (4 Wochen; t2) der Intervention werden Hoffnung bzgl. Therapie, Lebensqualität, Selbststigmatisierung und aktuelle Symptombelastung (Selbst- und Fremdrating) erfasst. Vor der Intervention werden soziodemografische Daten und Erwartungen bzgl. der Therapie erfasst. Nach der Intervention werden zusätzlich positive Veränderungen und berichtete Nebenwirkungen erhoben. Zusätzlich zur deskriptiven Auswertung sollen Einflussfaktoren auf die Teilnahmeraten und Bewertung des Therapieprogramms untersucht werden. Als primärer Endpunkt dient ein Fragebogen zur subjektiven Nützlichkeit der Intervention. Hier erwarten wir, dass das MKT-A als nützlich und sinnvoll bewertet wird. Weitere Hypothesen sekundärer Endpunkte: • Die Mehrzahl der Teilnehmer gibt zum Ende der Sitzungen positives Feedback. • Die Teilnahme am MKT-A ist nicht mit unerwünschten Ereignissen assoziiert (Fremdrating: Unwanted Events- Adverse Treatment Reactions- (UE-ATR)-Checkliste) und trägt zur Symptomstabilisierung (Selbstrating: Kurzform des Brief Symptom Inventory, Fremdrating: Brief Psychiatric Rating Scale, Global Assessment of Functioning, Clinical Global Impression) bei. Nebenwirkungen werden anhand einer adaptierten Version des Questionnaire about Side Effects Psychosis and Internet erfasst und berichtet. • Im Vergleich zu vor der Intervention berichten Teilnehmer nach der Teilnahme am MKT-A von a) mehr Hoffnung bezüglich ihrer Therapie (Fragebogen zur Therapiemotivation-23, Subskala Hoffnung), b) höherer Lebensqualität (WHOQOL-100 Item G1.1), c) geringerer Selbststigmatisierung (Self-Stigma of Mental Illness Scale – Short Form) • Die Teilnahme am MKT-A wird von Patienten retrospektiv mit expliziten positiven Veränderungen sowie mit einer Reduktion von Belastungen (Kurzform des Bochumer Veränderungsfragebogens 2000) bewertet. Explorativ sollen Subgruppenanalysen durchgeführt werden, zum Beispiel Unterschiede zwischen Störungsbildern und spezifische Wirkung einzelner Module.

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