Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieser prospektiven Studie sollen neue, für Kinder optimierte Kernspin-Messtechniken erprobt werden. Sie sollen insbesondere zu einer Verkürzung der Untersuchungszeit führen, um künftig die Belastung der Kinder zu reduzieren. Im Rahmen der Studie wird die Untersuchungszeit durch die Tests jedoch um ca. 15 Minuten verlängert. Die erprobten zeitsparenden Techniken sollen die Qualität der Untersuchung nicht beeinträchtigen. Teilnehmen sollen Patienten aus der Kinderklinik im Alter ab 7 Jahren, die im Rahmen ihrer regulären Krankenversorgung bereits für eine Kernspinuntersuchung (Magnetresonanztomographie, MRT) vorgesehen sind und bei denen keine Narkose für die Untersuchung notwendig ist. Dies betrifft Kinder, die entweder bzgl. CPS gescreent werden sollen oder die sich bzgl. einer Tumorerkrankung in der Nachsorge befinden.

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Studiendetails

Studienziel Erstellung eines qualitativen und quantitativen Vergleichs zwischen den neu implementierten MR-Sequenzen im Vergleich zum MR-Standardprotokoll anhand verschiedener Kriterien (Auflösung bestimmter anatomischer Strukturen sowie Detektion von benignen als auch malignen Läsionen, exemplarisch fokale Knochenläsionen) zur Evaluation der Bildqualität, Sensitivität sowie Spezifität zur Detektion maligner Läsionen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Tübingen, Radiologische Klinik, Abt. für Diagnostische & Interventionelle Radiologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche und weibliche Patienten/Innen >7 Jahre - 40 Jahre,
  • berweisung aus der Pädiatrie mit einer klinischen Indikation für eine (Kontrastmittel-verstärkte) MRT-Untersuchung i.R.e. zur Früherkennung oder zur Verlaufskontrolle einer onkologischen Erkrankung,
  • Vorliegen aller notwendigen Laborparameter (Kreatinin/GFR nach internen Guidelines des UKT),
  • keine Notwendigkeit einer Narkose für die Untersuchung,
  • schriftliche Zustimmung zur Studie des Patienten (je nach Entwicklungsstand) und des Sorgeberechtigten.

Ausschlusskriterien

  • Alle MR-relevanten Ausschlusskriterien,
  • alle Kontrastmittel-relevanten Ausschlusskriterien,
  • Notwendigkeit einer Narkose für die Untersuchung,
  • Non-Compliance der Patienten für eine MRT-Untersuchung sowie einer studienbedingten Verlängerung der Untersuchungszeit.

Adressen und Kontakt

Nächstgelegener Standort

Department Radiologie, Diagnostische & Interventionelle radiologie, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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In der bildgebenden Diagnostik, besonders von pädiatrischen Patienten, ist die Magnetresonanztomographie (MRT) aufgrund der besseren Weichteildarstellung und der fehlenden Strahlenexposition eine Standardmethode. Diese wird zunehmend als Ganzkörper-MRT (GK-MRT) im Rahmen der systemischen Ausbreitungsdiagnostik von malignen und nicht malignen Erkrankungen sowie zur Nachsorge und Prävention beim Tumordispositionssyndrom (engl. cancer predisposition syndrome; CPS) durchgeführt. Erst kürzlich erschien hierzu eine AWMF Leitlinie für Kinder und Jugendliche. Ein wesentlicher Nachteil der Methode ist jedoch die lange Untersuchungsdauer. Moderne MRT-Geräte könnten es ermöglichen, die Untersuchungsdauer ohne diagnostisch relevante Einbußen zu verkürzen. Hierzu gibt es keine systematischen Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen. Ergebnisse aus dem Erwachsenenbereich können nicht ohne weiteres übertragen werden, da sowohl der Focus der Untersuchung (z.B. sehr selten Karzinome bei Kindern), als auch die unterschiedlichen Gewebekomponenten (i.d.R. weniger Fett bei Kindern) und schließlich die MRT-spezifischen Parameter (z.B. schlechteres Signal zu Rauschverhältnis bei geringeren Schichtdicken) bei GK-MRT Untersuchungen von Kindern und Erwachsenen differieren. Im Rahmen dieser prospektiven Studie sollen neue, für Kinder optimierte MR-Sequenztechniken, die zu einer relevante Verkürzung der Untersuchung führen, hinsichtlich ihrer diagnostischen Genauigkeit evaluiert werden. Eingeschlossen werden Patienten aus der Kinderklinik ab 7 Jahre, die aus klinischer Indikation eine GK-MRT im Rahmen der Krankenversorgung nach Heilkundestandard zum Screening bei CPS oder als follow-up bei Erkrankung mit soliden Tumoren erhalten. Voraussetzung ist, dass sie für die Untersuchung nicht sediert werden müssen. In der Studie werden zusätzlich zur Standard-GK-MRT die zu testenden neuen MR-Sequenzen angewendet und primär bzgl. Sensitivität und Spezifität hinsichtlich der Erkennung benigner und maligner Läsionen vergleichend ausgewertet (zusätzliche Messdauer ca. 15 Minuten). Es wird erwartet, dass die Test-Sequenzen gegenüber Bewegungsartefakten weniger anfällig sind und zudem sehr viel zeitsparender durchgeführt werden können. Daher werden als sekundäre Ziele die Artefakthäufigkeit und die potentielle Zeitersparnis durch die Anwendung der neuen Sequenzen ermittelt.

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